Der eigenartige Umgang Googles mit Opt-In-Mechanismen im Zusammenhang mit Google AdSense (kürzlich eher zwinkernd dargestellt) hat inzwischen tatsächlich juristische Folgen, wie CNNMoney.com berichtet:
An advertiser sued Google Inc. in federal court Tuesday claiming the company deceived him and charged for ads displayed on third-party Web sites, even though he left blank an “optional” box that seemed to address the issue.
Der Kläger hatte im Buchungsprozess die Option «CPC-Content-Gebot», die auch als optional deklariert wird, leergelassen und irrigerweise gedacht, damit die Werbung im Content-Netzwerk von Google verhindert zu haben:

Tatsächlich aber kann der Werbekunde an dieser Stelle nur festlegen, ob er fürs Content-Netzwerk ein anderes Klickgebot als fürs Suchnetzwerk definieren will. Die Schaltung der Anzeigen im Content-Netzwerk hingegen kann nur in den Kampagneneinstellungen verhindert werden, die man im Rahmen des Buchungsprozesses gar nicht erst zu Gesicht kriegt:

Der Kläger namens David Almeida hat sich der Dienste eines Anwalts namens Kabateck versichert, der 2006 im Fall Lane’s Gifts vs. Google bereits ein bisschen Geld verdiente.
Wie aussichtsreich die Klage ist, kann ich mangels so allerlei überhaupt nicht beurteilen. Aber stänkern kann ich: Ich habs schon lange gesagt.



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