Die Google Sitelinks haben Nachwuchs gekriegt

Samstag, 18. April 2009 | Von: | Kategorie: Google allgemein, Suchmaschinenoptimierung | 0 Kommentare

Bei einem sogenannten «Navigational Search» – wozu vor allem die Suche nach konkreten Brands gehört – blendet Google in vielen Fällen und seit längerem die sogenannten Sitelinks ein, jene Deep Links, die dem User beim Ansteuern der gesuchten Inhalte einer Website unter Umständen Umwege ersparen:

SBB: Beispiel für Sitelinks

Generiert werden diese Sitelinks (die ich nicht mehr missen möchte) automatisch, basierend vor allem auf interner und externer Verlinkung. Deshalb kann nicht auf Knopfdruck bestimmt werden, wie die Sitelinks inhaltlich aussehen sollen. Man kann bloss nachträglich Sitelinks entfernen, und zwar in den Google Webmaster Tools:

Sitelinks blockieren mit Google Webmaster Tools

Soweit, so bekannt.

Jetzt hat Google das Konzept ausgeweitet und blendet fallweise auch sogenannte «One-Line-Sitelinks» ein:

One-Line Sitelinks (Beispiel: lastminute reisen)

Die Suchabfrage lautete hier: «lastminute reisen» – also so ziemlich das Gegenteil eines Navigational Search. Stellt sich die Frage: Welche Websites kommen in den Genuss jener One-Liner? Und bei welchen Suchabfragen wird das eingesetzt? Antwort: Keine Ahnung. Zufällige Testabfragen führen zu den unterschiedlichsten Ergebnissen, und fallweise kriegt Platz 1 keine One-Liner (obwohl der Brand selber Sitelinks hat), die Plätze 2 und 3 dann aber schon. Der Grund scheint darin zu liegen, dass nur die Listung von Homepages mit One-Line Sitelinks verziert werden.

Wie die One-Liner inhaltlich definiert werden, ist hingegen simpel: Es werden jeweils die 3 oder 4 ersten Sitelinks verwendet, die bei der Suche nach dem entsprechenden Brand auch aufgetaucht wären:

Wie aus Sitelinks One-Line-Sitelinks werden Beispiel Mobiliar)

Und das heisst: Mit der konkreten Suchabfrage haben diese One-Liner eigentlich gar nichts zu tun. Ob das die User Experience wirklich verbessert? Und die Darstellung finde ich in der jetzigen Form ein bisschen gar sardinenbüchsenhaft.

Separat verwalten kann man die One-Liner übrigens (noch) nicht, sagt der offizielle Blog-Eintrag bei Google.

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