Bei Google.com gibts eine Web Page, die wahrscheinlich kaum je besucht wird, obwohl sie viel zu bieten hat: Die Seite mit den Testimonials.
Dort erzählen begeisterte und dankbare Nutzerinnen und Nutzer von Abenteuern, die dank Google ein gutes Ende gefunden haben. Da ist etwa der 34-jährige Terry, der erst via Google seinen leiblichen Vater kennengelernt hat. Oder Jaytes Zwergdackel, der nur dank Google vor dem sicheren Erstickungstod gerettet worden ist. Oder Mike, der der festen Überzeugung ist, seinen Kindern dank Google ein besserer Vater zu sein.
Mein persönlicher Favorit aber ist Ann, deren Bericht mit der wuchtigen Zeile anhebt:
«Google may well have saved my life.»
Denn es begab sich in Albany im Staate New York, dass Ann eines Abends, als sie mit ihren Söhnen nach Hause spazierte, einen wachsenden Druck in der Brust verspürte. Und Ann tat, was vernünftige Menschen in dieser Situation tun: Sie rannte heim und googelte.
«immediately, upon arriving home, I went to Google and typed in ‘heart attack.’ I kept thinking, ‘you only have minutes…’»
Die Fundstellen bestätigten ihr den schlimmen Verdacht: In der Tat erlitt Ann in diesem Augenblick eine Herzattacke! Sie raste ins Spital – und überlebte:
«My heart is back to normal. Thank you for providing the Google search engine.»
Eine schöne Geschichte. Und das «you only have minutes» ist unbezahlbar: Wieso um Gottes Willen, statt gleich ins Spital zu fahren oder den Arzt zu rufen, verplemperte die Frau ihre kostbare Zeit bloss mit googeln?
PS: Wer selber eine Story zu erzählen hat, der öffne hier sein Herz.



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