Die 11 wichtigsten Google Analytics News 2011

Montag, 12. Dezember 2011 | Von: | Kategorie: Google allgemein, Web Analytics | 0 Kommentare

Im vergangenen Jahr war es nicht immer einfach, mit Google Analytics Updates Schritt zu halten. Ein neues Feature jagte das nächste und Schritt für Schritt hat sich Google Analytics auf diesem Weg von einem sehr passablen zu einem höchst professionellen Webanalyse-Tool entwickelt, das in vielerlei Hinsicht den Vergleich zu kostenpflichtigen Tools nicht mehr scheuen muss.

Hier die 11 wichtigsten Google Analytics Updates 2011 auf einen Blick

1. Neues User Interface

Den Rahmen für die grosse Anzahl zusätzlicher Features bildet die neue Google Analytics Benutzeroberfläche, die seit April 2011 für die Allgemeinheit verfügbar ist. Beim Design geht’s nicht nur um Optik. Die neue Navigation führt schneller und prominenter zu aussagekräftigen und individuell angepassten Berichten und erleichtert so das regelmässige Monitoring ausgesuchter KPIs. Weitere Vorteile des neuen Interface:

  • schneller und allgegenwärtiger Zugang zur Profilkonfiguration
  • bessere Übersicht über alle verfügbaren Konten und Profile
  • Erhalt des (gefilterten) Berichts bei Profilwechsel

Google Analytics Interface

Kleiner Wermutstropfen: die vergleichende Darstellung von Konten und Profilen mit Übersicht über die zentralen Erfolgswerte – wie Besuche, Abbruchrate oder Konversionen – entfällt. Wer immer noch nicht mit der neuen Version arbeitet, sollte sich langsam aber sicher umgewöhnen: Per Anfang 2012 will Google die alte Version abschalten.

2. Dashboards

Fester Bestandteil jeder Form von Webanalyse ist die Zusammenfassung aussagekräftiger und valider Messwerte in prägnanter und verständlicher Form. Google Analytics stellte hierfür bislang ein sogenanntes Dashboard zur Verfügung. Das war – je nach Komplexität und Intensität der Nutzung – nicht immer übersichtlich.

Mit der neuen Version ist es Usern nun möglich, pro Profil bis zu 20 solcher Dashboards zu erstellen. So können zahlreiche Aspekte strukturiert abgebildet und z.B. für interne Stakeholder aufbereitet werden. Denkbar ist z.B. ein eigenes Dashboard für den Vertrieb oder eines, das alle SEO-bezogenen Kennzahlen zusammenfasst. Die Konfiguration erfolgt intuitiv via Widgets.

Google Analytics Dashboard Widgets

3. Events als Ziele

Google Analytics erlaubt schon seit jeher die individuelle Konfiguration von Website-Zielen mit dem Zweck, Traffic-Daten unter besonderer Berücksichtigung auf ihre Konversionsleistung zu analysieren. Bislang war die Einrichtung von Zielen aber in den meisten Fällen an einen bestimmten Seitenaufruf geknüpft: ein erfolgreicher Online-Einkauf war z.B. als Aufruf der entsprechenden «Danke»-Seite im Warenkorb darstellbar. Blosse Klicks – z.B. auf ein PDF-Download – konnten hingegen nicht als Ziel erfasst werden.

Mit der Möglichkeit der Konfiguration solcher Events als Ziele schliesst Google Analytics eine wichtige Lücke bei der konversionsorientierten Datenanalyse.

Google Analytics Events als Ziele

4. Page Speed

Seit April 2010 wurde Google nicht müde, in regelmässigen Abständen darauf hinzuweisen, dass die Website-Geschwindigkeit als Faktor für das Ranking in organischen Suchergebnissen wichtiger wird. Page Speed Browser Extensions und ein eigens entwickeltes Online-Tool unterstreichen, wie wichtig es Google mit dem Thema ist.

Irgendwie konsequent also, dass Berichte zur Seitenladezeit auch Einzug in Google Analytics halten – und das für jede einzelne Page. Zunächst musste hierfür der Basiscode angepasst werden. Seit kurzem ist das nicht mehr notwendig und Page Speed Daten fliessen automatisch in Google Analytics Berichte. Das ist an sich schon mal nett. Richtig interessant wird es, wenn diese Daten z.B. mit Absprungraten und Ausstiegszahlen in Trichterprozessen in Verbindung gebracht werden.

5. Multi-Channel-Analysen

Die neue Verfügbarkeit von Multi-Channel Trichtern in Google Analytics ist mehr als nur ein technisches Feature: sie begleitet und fördert einen Paradigmenwechsel im Marketing Controlling. Wurde bislang eine Konversion nämlich genau einer Zugriffsquelle zugeordnet, so berücksichtigt Google Analytics in den neuen Multi-Channel Analysen den gesamten Pfad vor Abschluss der Konversion.

Das kann dann z.B. so aussehen:

Google Analytics Multi-Channel Funnels

Auf diese Weise misst Google Analytics also nicht nur, welche Zugriffsquelle zu den meisten Konversionen führte, sondern auch, in welchem Umfang welche Zugriffsquelle an der Konversion beteiligt war. Wozu? Ganz einfach: Besucherpfade können in ihrer realen Komplexität dargestellt werden und Budgetallokationen lassen sich auf ein Fundament stellen, das das Zusammenspiel verschiedener Zugriffsquellen und Marketing-Kampagnen berücksichtigt.

6. Einbindung Google Webmaster Tools

Daten aus Google Webmaster Tools lassen sich – seit Oktober für alle User – mit Google Analytics verknüpfen. Die Rede ist von Daten zu Impressionen und Klicks in organischen Suchergebnissen sowie der Sichtbarkeit und Performance einzelner Zieleiten. Alle Daten lassen sich nach Land segmentieren. Alles schön und gut. Aber unterm Strich nur ein schwacher Trost für die ebenfalls in 2011 besiegelte Verschleierung der realen Suchanfrage bei eingeloggten Google Usern.

7. Messung von Interaktionen in sozialen Netzwerken

Die Lancierung von Google Plus war wohl der grösste Coup, den Google im vergangenen Jahr gelandet hat. Gerade in den letzten Wochen erweist sich, wie durchdacht Google Plus tatsächlich ist, da Google konsequent die Integration des neuen sozialen Netzwerks in die bestehende Google Produktwelt vorantreibt. Nur konsequent, dass auch Google Analytics seit Juli die Möglichkeit bietet, die Nutzung sozialer Buttons auf der eigenen Website direkt zu messen und in separaten Berichten aufzubereiten. Für den Google Plus Button geschieht die Messung automatisch. Alle anderen Buttons lassen sich leicht nachziehen.

Grundsätzlich möglich war die Messung sozialer Interaktion in Google Analytics via Event Tracking zwar schon immer. Mit den neuen Berichten können nun aber um einiges komfortabler Fragestellungen beantwortet werden wie:

8. Besucherfluss und Ziel-Flussdiagramme

Wie bewegen sich User durch eine Seite? Welche Besucherpfade verfolgen sie? Wo existieren Sackgassen? Wo sind häufige Ausstiegspunkte zu beobachten? Allesamt Fragen, die nach geeigneten Formen der Visualisierung verlangen. Unter hartgesottenen Web Analysten etwas belächelt, verschaffen Visualisierungen nicht nur Fachfremden einen intuitiven Erstzugang zu Web Analytics Daten. Sie ermöglichen auch – anders als einzelne Detailberichte – die Betrachtung von Besucherströmen auf einen Blick.

Mit der Einführung neuer Visualisierungen zu Besucherfluss und Zielprozessen schliesst Google Analytics eine Lücke. Besucherströme können – bezogen auf jede beliebige Dimension – dargestellt und interaktiv angepasst werden.

Google Analytics Besucherfluss

Damit nicht genug: Auch die Zugänge und Abgänge von einzelnen Seiten können auf diese Art dargestellt werden. Dies kann z.B. aufschlussreich sein, um Schwachstellen in der Informationsarchitektur aufzudecken. Last but not least: Die neuen Flussvisualisierungen lassen sich in beliebiger Form mit relevanten Traffic-Segmenten kombinieren.

9. Google Analytics Premium

Speziell für Grosskunden lancierte Google mit Google Analytics Premium eine kostenpflichtige Version des Tools und nimmt damit verstärkt den Kampf auf mit Tools von etracker, AT Internet oder Webtrends. Und das beinhaltet die Premium-Version:

  • verbesserte Datensammlung – auf Wunsch auch Rohdaten – durch zusätzliche Rechenleistung
  • Möglichkeit der Konfiguration von bis zu 50 benutzerdefinierten Variablen
  • erweiterte Analysen, u.a. zur Optimierung von Marketing-Kampagnen
  • Support mit eigenem Account Manager inkl. Unterstützung bei Implementierung, Qualitätssicherung und Schulung
  • Service Level Agreement

10. Echtzeit-Analysen

Üblicherweise musste man in Google Analytics einige Stunden warten, bis reale Seitenzugriffe in den Berichten auftauchten. Das war besonders ärgerlich, wenn man den unmittelbaren Effekt einer Marketing-Kampagne – z.B. eines Newsletter-Aussandes oder eines Facebook Posts – beobachten wollte. Auch Tests neuer Seiten oder Prozesse zogen sich bisweilen erheblich in die Länge.

Mit Google Analytics Real-Time-Analysen ändert sich diesbezüglich einiges.

Google Analytics Echtzeit-Analyse

Zugriffe auf die Website werden mit einer Verzögerung von wenigen Sekunden ausgewiesen. Zusätzliche Segmentierungen nach Standort, Besucherquelle oder einzelnen Pages sind möglich.

11. App Tracking

Angesichts der Tatsache, dass drei Viertel der Deutschschweizer Zugang zu mobilem Internet haben und ein erheblicher Anteil der Online-Händler auf Apps als Verkaufskanal setzen, war die vollständige Verfügbarkeit des Software Development Kits zur Implementierung von Google Analytics für Apps überfällig.

Für Android Umgebungen ging es (wenig überraschend) recht schnell. Zeit liess sich Google vor allem mit der Bereitstellung des E-Commerce Codes für iOS Plattformen – ungeachtet der Tatsache, dass mobile Online-Einkäufe nach wie vor hauptsächlich auf Apple Produkten stattfinden. Inzwischen liegen die SDKs für Android und iOS Apps vor. Die Erfolgsmessung einer zunehmend wichtigeren Traffic- und Umsatz-Quelle ist damit sichergestellt.

Fazit

Langsam aber sicher wird es für Anbieter kostenpflichtiger Web Analytics Tools eng. Signifikante Weiterentwicklungen auf fast allen Ebenen – Funktionalität, Performance, Usability, Design – führen dazu, dass die üblichen Argumentarien von Google Analytics Konkurrenten zunehmend dünn werden. Bleiben noch die (in den meisten Fällen reichlich emotional übersteuerten) Bedenken bezüglich Datenschutz. Aber auch in dieser Hinsicht konnte Google in diesem Jahr einen wichtigen Erfolg verzeichnen: so ist auch im strengen Deutschland Google Analytics nun amtlich datenschutzkonform.

Google Shopping in der Schweiz gestartet

Mittwoch, 19. Oktober 2011 | Von: | Kategorie: E-Commerce, Google allgemein, Suchmaschinenoptimierung | 0 Kommentare

Wie bereits in zahlreichen anderen  Ländern ist die Google Produktsuche ab jetzt auch in der Schweiz verfügbar. User, die kauf- oder produktorientiert suchen, bekommen in einem sehr frühen Stadium ihrer Recherche relevante Zusatzinformationen geliefert. Das heisst: Produktbezogene Suchanfragen führen zur Anzeige von Suchergebnissen, die direkt zum Angebot der jeweiligen Online-Shops von Schweizer Händlern führen. Aktuell fehlt noch die Einbindung in die klassische Google Suche – als sogenannte Universal Search Ergebnisse – wie dies z.B. in Deutschland bereits der Fall ist.

Ebenfalls noch nicht gestartet ist die Einbindung in Google AdWords. Die Möglichkeiten, die die Produktsuche Werbetreibenden bietet, sind vergleichbar mit denen von Google Maps. Die Anreicherung der bezahlten Suchergebnisse um konkrete Produktinformationen erhöht die Attraktivität der Anzeige und erleichtert den Weg zum Shop. Für Online-Shops ist das Potenzial daher natürlich enorm hoch.

Wie können Schweizer Online-Shops bei Google Shopping mitmachen?
 
Das Wichtigste vorweg: Google Shopping ist für Shop-Betreiber gratis. Und das Mitmachen ist denkbar einfach – wenngleich mit einigen Stolperfallen verbunden: Shop-Betreiber, die wollen, dass ihre Produkte in Google Shopping Suchergebnissen erscheinen, müssen einen Datenfeed zur Verfügung stellen, der vollständige und aktuelle Produktinformationen enthält. Um die Qualität der produktbezogenen Suchergebnisse sicherzustellen, verlangt Google zudem eine regelmässige Aktualisierung des eingereichten Feeds. Über das Google Merchant Center können Feeds verwaltet und auf dem neusten Stand gehalten werden.

Einen Überblick über die Möglichkeiten und Anforderungen, die Google Shopping mit sich bringt, gibt die Präsentation von Lukas Stuber.

Wahlkampf-Suchmaschinerie: die verpasste Chance

Der Wahlkampf um die Sitze im Schweizer Bundesparlament geht in die heisse Phase. Es ist kaum mehr möglich, den Plakaten, Inseraten und Wahlkampf-Parolen der Parteien zu entkommen. Doch im Bereich des Suchmaschinen Marketings weht statt eines Wahlkampf-Orkans ein laues Lüftchen.

In der «Zeit» vom 22. September 2011 setzte sich der ehemalige Zürcher Regierungsrat Markus Notter mit der Frage auseinander, was geschehen würde, wenn alle Parteien auf Wahlkampagnen verzichten würden. Seiner Meinung nach würden die Stimmanteile der Parteien vermutlich gleich bleiben – jedoch würde sich die Wahlbeteiligung vermindern. Wahlkämpfe sind demnach in erster Linie auf Mobilisierung ausgerichtet und werden deshalb auch zumeist emotional geführt.

Diese Argumentationslinie scheint durchaus sinnvoll. Sind die Stiefeltreter-Plakate der SVP für linke Wähler nicht genau so mobilisierend wie für die SVP-Anhänger? Und ist es für eine Partei nicht geradezu unmöglich, über Werbung ihr umfassendes Programm zu kommunizieren? Vielmehr steht doch das Schüren von Emotionen zur Mobilisierung des eigenen Wahlvolkes im Vordergrund der Kampagnen.

Werbemittel wie Plakate, Inserate usw. sind also in erster Linie Push-Werbemittel, die die bereits entschiedenen Wähler mobilisieren. Doch gibt es genug Wähler, die noch nicht entschieden haben, wo sie Ihr Kreuz machen. Diese unentschiedenen Wähler informieren sich in diesen Tagen über die Parteiprogramme – und dies in grosser Zahl übers Internet und über Suchmaschinen. Man kann beispielsweise nach einer kurzen Auswertung davon ausgehen, dass in diesem Monat rund 120‘000 Personen in der Schweiz nach dem Keyword „nationalratswahlen“ suchen. Von weiteren interessanten Keywords bis hin zum Long Tail gar nicht zu sprechen – Potenziale von bis zu einer halben Million Impressions sind durchaus realistisch.

Regelmässige starke Steigerung der Suchhäufigkeit des Keywords "nationalratswahlen"

Regelmässige starke Steigerung der Suchhäufigkeit des Keywords "nationalratswahlen"

120‘000 interessierte potenzielle Wähler auf der Suche nach Informationen über die Nationalratswahlen? Das klingt nach einer interessanten Zielgruppe für jede Partei, könnte man meinen. Doch weit gefehlt: Folgendermassen stellen sich die Suchresultate für das Keyword „nationalratswahlen“ auf der ersten Ergebnisseite von Google dar:

Erste Ergebnisseite bei der Google-Suche nach "nationalratswahlen"

Erste Ergebnisseite bei der Google-Suche nach "nationalratswahlen"

Folgende Rückschlüsse kann man daraus ziehen:

AdWords-Präsenz

  • Wahlhelfer-Plattformen und allgemeine Informations-Websites sind sehr präsent.
  • Dazu gesellen sich einige versprengte Kandidaten mit personen-bezogenen Anzeigen. Das Schlimme daran: Meistens sind diese Kampagnen Schweiz-weit präsent, obwohl die Kandidaten nur in Ihrem Heimatkanton gewählt werden können. Die Targeting-Funktionen von Google werden viel zu wenig genutzt und die Kampagne wird dadurch ineffizient.
  • Keine einzige Partei ist mit einem Gesamtkonzept präsent.

Präsenz in den organischen Listings

  • Auch bei den unbezahlten Resultaten sind auf der ersten Seite keine Parteien präsent – dafür eine Menge unabhängiger Informationsportale.
  • Auf Platz 11 folgt als erste Partei die SVP mit einer Microsite zu den Wahlen, auf Platz 13 parteifrei.ch
  • Auf den Plätzen 22 und 23 folgen dann die EVP und die FDP des Kantons Zürich.

Fazit: Es gibt keine Partei, die ein stimmiges Suchmaschinenmarketing-Konzept hat und in den einzelnen Kantonen für Ihre Kandidaten mittels Google-AdWords-Targeting wirbt. Auch im Bereich SEO sieht‘s nicht besser aus: Die kaum vernetzten Parteifreien schaffen es mit einem soliden Web-Auftritt immerhin auf Platz 13 der organischen Suchmaschinenresultate – das zeigt, dass das Potenzial für gute Gratis-Listings vorhanden wäre.

Im Vergleich dazu ein Blick über die Landesgrenze: In Berlin erreicht die Piratenpartei fast 9% der Wählerstimmen. Hauptthema und Kommunikationsmedium zugleich: die digitale Welt und das Internet. Obamas Wahlkampf 2008 galt als erster Wahlkampf 2.0. Vier Jahre später war nicht zu erwarten, dass die Schweizer Parteien eine ähnlich ausgefeilte Web-Strategie entwickeln. Doch sogar User, die sich mittels Keywords zu ihrem Informationsbedürfnis bekennen, werden von den Parteien nicht bedient. Mobilisierung ist in diesem Wahlkampf alles – das Informieren interessierter Wähler nur sekundär. Es bleibt zu hoffen, dass der Wahlkampf nicht die Legislatur prägt.

Google Shopping in der Schweiz

Dienstag, 7. Juni 2011 | Von: | Kategorie: Google allgemein, Online Marketing | 4 Kommentare

Dass Google Shopping eine tolle Sache ist, weiss man ausserhalb der Schweiz schon seit einiger Zeit – seit neustem u.a. auch in Italien, Spanien und Australien. Auch der Schweizer Markt wird nicht mehr allzu lange warten müssen, bis die Produktsuche auf google.ch verfügbar ist.

Wie die weltweit erfolgreiche Google Shopping Suche ausschaut, welche Business-Potenziale in der neuen Suche liegen und welche Vorbereitungen E-Commerce-Plattformen schon heute treffen können, erläuterte Lukas Stuber am 6.6.2011 in seinem Vortrag auf dem eCommerce Breakfast Zürich. Die Verknüpfung von Google Shopping mit Google AdWords waren dort ebenso Thema wie die Zusammenhänge zwischen Produktsuche, User-Bewertungen und Suchmaschinenoptimierung.

«+1»: I like à la Google

Dienstag, 12. April 2011 | Von: | Kategorie: Google AdWords, Google allgemein, Suchmaschinenoptimierung | 3 Kommentare

Ende März lancierte Google seinen +1 Button. Ein weiterer Versuch, einen Social Media Layer über die Trefferlisten zu legen und zusätzlich von Usern generierte Ranking-Signale zu erhalten. Live ist +1 erst in Google.com und die aktive Nutzung setzt einen Google Account, ein Google Profile sowie eingeloggtes Suchen voraus.

Die Diskussionen um die Qualität der Google-Treffer, der grossmächtige Farmer- oder Panda-UpdateFacebooks steigende Martktanteile in Sachen Search sowie Bing/Yahoos Sprung über die 30%-Marke machen es augenfällig: Google braucht dringend neue Ranking-Signale, und Google muss nicht minder dringend vorwärtsmachen in Sachen Social Media. Die Antwort, die Google am 31. März 2011 lancierte, hat mit beiden Problemkreisen zugleich zu tun: +1.

Die wichtigsten Links vornweg:

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Gratis in Google dank Yellow Publishing Ltd.?

Freitag, 12. März 2010 | Von: | Kategorie: Google allgemein, Off Topic, Online Marketing | 0 Kommentare

Ich kann mich noch gut an die Wochen nach der Gründung unserer Firma erinnern: Stapelweise schleppte der Pöstler Einzahlungsscheine von Verzeichnisschwindlern an, die mit handelsregisterartigem Anstrich von unserem jungunternehmerischen Drive zu profitieren trachteten.

Im Internet gibts das natürlich auch. Hier wollen die Schelme allerdings nicht mit dem Handelsregister verwechselt werden. Sondern mit Google. Besonders hartnäckig: Die Yellow Publishing Ltd. Eine Website führen die Leute nicht, aber sie schicken uns  – und nicht nur uns – mit schöner Regelmässigkeit ein Fax mit einem tollen Angebot:

«Datenmeldung an www.google.ch». Beizeile: «Ohne zusätzliche Kosten für registrierte Unternehmen.»

Yellow Publishing Ltd.: Datenmeldung an www.google.ch

Nun gut, ein Eintrag bei Google kostet zwar sowieso nix, aber dafür beschert mir das Fax auch kaum Arbeit: Ich muss bloss meine Unternehmensdaten sowie die Suchbegriffe eintragen, mit denen ich gefunden werden will. Nur: Mit jenen Suchbegriffen werde ich anschliessend nicht unbedingt bei Google gefunden, aber dafür im bekannten und beliebten Verzeichnis namens made-in.cc. Und das kostet im Unterschied zum Google-Eintrag happig Geld: CHF 2’136.-, mindestens.

Zwar suggerieren sowohl die oben zitierte Beizeile als auch ein fettgedrucktes «kostenfreie Zusatzleistung» im kleingedruckten Lead (wo keineswegs fett auch steht: «Diese Anmeldung ist kein Angebot der Google Inc.»), die Dienstleistung sei gratis. Doch ganz unten, in einem grossen Textblock mit vielen kleinen Buchstaben, verbirgt sich folgende Information:

Yellow Publishing Ltd.: Das Kleingedruckte

«[Das Unternehmen] (…) erteilt hiermit den Auftrag zur Weitergabe der relevanten Informationen an Google und zur Eintragung dieser Daten in das Online-Branchenverzeichnis www.made-in.cc.» Und weiter: «[Die Eintragung] erfolgt für eine fest vereinbarte Vertragslaufzeit von 2 Jahren zu einer Gebühr von SFR 89.- per Monat. (…)».

Vielen Dank auch. Die beiden Tausender bezahle ich also für den Eintrag in made-in.cc. Dessen Claim lautet «for transparency», und die potemkin’sche Website macht sogar was her. Der Google-Eintrag hingegen, der ist tatsächlich gratis. Also ganz so wie versprochen. Man muss bloss richtig lesen.

Wie justiziabel sowas ist, weiss ich nicht, aber immerhin verurteilte das Bundesgericht letzten Oktober eine geistige Schwester der Yellow Publishing Ltd.

Directories übrigens hat dankenswerterweise eine Liste von bekannten Adressbuchschwindlern publiziert, Yellow Publishing Ltd. inklusive – und in deren Fall prüfe Google, gab Sprecher Matthias Graf vergangenen Januar zu Protokoll, rechtliche Schritte.

Googles Geschäftsmodell ist illegal, sagt der NDR

Mittwoch, 3. März 2010 | Von: | Kategorie: Google AdWords, Google allgemein | 1 Kommentar

Vorgestern Montag wurde die CeBIT in Hannover eröffnet, und zwar gleich mit einem Rekord: So wenige Aussteller gabs seit 20 Jahren nicht mehr. Für Aufsehen sorgt aber ein prominenter CeBIT-Debütant: Google.

Die Messeleitung feiert die Anwesenheit der Suchmaschine als Erfolg, Holger Ohmstedt vom Norddeutschen Rundfunk hingegen gerät darob in Rage:

«tagesthemen» vom 1. März 2010: Eröffnung der CeBIT – Der Kommentar

Nach ca. 3 Sekunden entfährt Ohmstedt schon das Wort «Datenkrake», von da an gehts steil bergab: Zu Google Books und Google Street View gibts ein paar via Copy/Paste ergatterte Halbwahrheiten (Urheberrecht, Privatsphäre) zu hören, und den Schlusssatz muss man sich auf der Zunge zergehen lassen:

«In Hannover lässt sich also eine Firma feiern, deren Geschäftsmodell es ist, sich über geltendes Recht hinwegzusetzen.»

Moment – wie jetzt? Googles Geschäftsmodell ist es, Suchresultate mit relevanter Werbung zu ergänzen, was legal ist. Allenfalls können mittels Google Street View und Google Books via Werbung monetarisierbare Inhalte generiert werden, und falls «Books» oder «Street View» geltendes Recht verletzen sollten, dann würde das Geschäftsmodell zum Teil auf illegalem Tun basieren. Und dann wirds eine Sache der Gerichte. Bis dahin aber gilt schön brav die Unschuldsvermutung, auch für öffentlich-rechtliche Kommentatoren.

Eingescannte Bücher, fotografisch festgehaltene Strassenzüge, freiwillig preisgegebene Geo-Daten etc. etc. – all das gibts, und all das entfaltet im Internet Kräfte, die noch keiner so richtig einzuschätzen vermag. Simplifizierendes Google Bashing hilft da aber nicht weiter, sondern im Gegenteil: Was plump kritisiert wird, gewinnt an Immunität. Und just das darf nicht passieren.

[Update: Was «The Onion» zum selben Thema liefert, hat da schon weit mehr Substanz; via Netzwoche]

Über 50 Links pro Suchabfrage – Google übertreibt

Dienstag, 15. Dezember 2009 | Von: | Kategorie: Google allgemein | 1 Kommentar

In der Einleitung zum letzten Blog Post («Personalisierte Suche») tönte ich es verzweifelt an: Google lanciert derzeit so viele Neuerungen, dass man schon nur als Experte kaum mehr mitkommt. Die Frage ist: Wie kommen die User damit zurecht?

Wie eine Google-Trefferliste, im Fachjargon SERP genannt, zu lesen ist, habe ich mir über die Jahre hinweg angeeignet. Ich bin einigermassen in der Lage, anhand von Trefferüberschrift, -beschreibung und -URL zu entscheiden, wie relevant ein Resultat für meine Suchabfrage ist, und ob ich den Treffer anklicken will. Daran änderte auch der «Universal» oder «Blended Search» nichts, der im Mai 2007 eingeführt wurde – im Gegenteil: Bilder, Videos, Blogs u.v.m. wurden souverän eingebaut und bereicherten die Trefferlisten enorm.

Jetzt aber hat mir Google meine SERP binnen Wochen fast ein bisschen weggenommen. Wurden Trefferlisten früher als «10 blue links» apostrophiert, packt Google heute pro Suchabfrage mehr als 50 Links auf eine einzige Page, die Google-eigenen Service Links nicht einmal mit eingerechnet. Und das ist zu viel: Google liefert heute keine Trefferlisten mehr, sondern fast schon Portale.

Wohlgemerkt: Fast alle der Neuerungen begrüsse ich und finde sie sinnvoll. Ich würde sie umso freudiger begrüssen, wenn sie optional wären, und nicht integraler Bestandteil. Ich stelle nämlich fest, dass ich die Google-SERPs derzeit misstrauisch betrachte und nicht mehr sicher bin, ob meine längst ins Rückenmark gewanderten Entscheidungskriterien pro oder contra Klick noch etwas taugen. Ich bin quasi daran, Google neu zu erlernen, und zwar murrend, womit ich offenbar nicht allein bin.

Hier deshalb mal ein kleiner Überblick inklusive Datumsangaben – verglichen mit dem gemächlichen Tempo von einst ging das alles nämlich Schlag auf Schlag. Das Neuste zuerst, Änderungen mit Bart zuletzt.

Latest Results / Echtzeitsuche (lanciert am 07.12.2009)

Auf Google wars bisher ruhig. Nichts blinkte, nichts segelte vorüber, nichts lenkte mich von der Tätigkeit ab, um derentwillen ich Google benutze: Die Suche.

Jetzt aber scrollen Tweets, Facebook-Inhalte, News-Meldungen und noch so allerlei anderes vor dem Auge des Betrachters vorüber, in der Absicht, eine Echtzeit-Aufnahme bestimmter Themen zu liefern:

Latest Results: Echtzeitsuche in Google

Ein unglaublicher Wechsel. Ich kann mich noch daran erinnern, wie Altavista mal 6 Monate brauchte, um seinen Index zu erneuern. Diese Latest Results werden Folgen haben, kein Zweifel. Noch aber ist das ein unausgereiftes, Spam-anfälliges und wenig aufschlussreiches Muskelspiel. Beeindruckend ist vor allem die Technologie.

(Übrigens wird im obigen Screenshot eine Momentaufnahme zu goo.gl gezeigt, dem heute, am 15.12. lancierten URL Shortener von Google. Den erwähne ich hier nicht gesondert, ebensowenig wie die Fade In Homepage, die am 02.12.2009 offiziell live ging.)

Personalisierte Suche (lanciert am 04.12.2009)

Im Augenblick für mich die verwirrendste Neuerung. Auch wenn ich finde, der Trefferqualität werde das über kurz oder lang gut tun, blicke ich derzeit nach jeder Suche misstrauisch oben rechts auf den Bildschirm, ob dort der Link «Anpassungen anzeigen» eingeblendet werde, der mir die Personalisierung signalisiert:

Personalisierte Suche: Anpassungen anzeigen

Das Seltsame daran: Ich ertappe mich beim Gefühl, das «Big Picture» zu verpassen. Offenbar habe ich Googles Trefferlisten über die Jahre hinweg unreflektiert eine Art Objektivität zuzuschreiben begonnen, die ich jetzt ebenso unreflektiert vermisse. Ich klicke dieses «Anpassungen anzeigen» relativ oft an, um die «richtigen» Treffer zu sehen. Die personalisierten empfinde ich demnach – vorerst zumindest – als «falsch». Komischerweise stört mich der gleiche Effekt überhaupt nicht, wenn ich eingeloggt suche.

Länder-Zuordnung der Treffer (lanciert am 01.12.2009)

Vereinfacht gesagt: Bei Top Level Domains, die nicht länderspezifisch sind (zum Beispiel .com, .info, .org) zeigt Google so genannte «Region Tags» an:

Länderzuordnung einzelner Treffer

Über die Google Webmaster Tools können Site-Betreiber die Sache steuern. Gute Sache? Das Internet funktioniert bekanntlich ein bisschen grenzüberschreitend, und dass das Unternehmen, das hinter der Website zum Thema «Apple – Suisse/Schweiz» steht, in den Vereinigten Staaten daheim ist, stellt in diesem Zusammenhang keine sinnvolle Information dar.

URLs mit Pfadangaben (lanciert am 17.11.2009)

Fallweise zeigt Google nicht mehr die komplette oder mittels Auslassungen verkürzte URL eines Treffers an, sondern stellt eine Krümelnavigation dar:

Krümelnavigation / Pfadnavigation in Google-Trefferlisten

Auf den ersten Blick mag man zustimmend nicken: Treffer 1 sieht ansprechender aus, der Navigationshinweis bestätigt mir, auf der richtigen Spur zu sein, während die URL des zweiten Treffers direkt schmuddelig aussieht.

Nur: Die vollständige URL des ersten Treffers lautet in voller Pracht http://lastminute.travel.ch/lastminute_nurflug/korsika, und je nach Interessenslage ist dieses «lastminute_nurflug» eine wertvolle Zusatzinformation. Die Krümelnavigation unterschlägt das. Dazu kommt, dass jenes «Lastminute» zwar verlinkt ist, aber anders als die Trefferüberschrift. Mich verwirrt das.

Links zu Anchors in der Treffer-Page (lanciert am 25.09.2009)

Vom Erscheinungsbild her den etwas älteren One-line Sitelinks zum Verwechseln ähnlich (s. unten), strukturell ganz anders gelagert:

Named Anchor Tags: Verlinkung zu einzelnen Paragraphen innerhalb einer Treffer-Page

Hier hat Google Anchor Links identifiziert, die den User einen bestimmten Absatz direkt auf der Page ansteuern lassen, und verlinkt sie gleich in der Trefferliste. Potenziell hilfreich, aber ein arges Gedränge; und ich frage mich, wie der User darauf reagiert, wenn er klickt und mitten in der Page landet. Wird das verstanden? Google testet ja jede Neuerung ausgiebig anhand einer Portion seiner User, also kann man davon ausgehen, dass dieses Feature als nützlich empfunden wird.

One-line Sitelinks (lanciert am 16.04.2009)

Zusätzlich zu den normalen Sitelinks, die vor allem bei Brand-Suchen eingeblendet werden, kriegt man heute auch bei generischen Suchabfragen manchmal die «One-line Sitelinks» zu sehen:

One-line Sitelinks

Das kann nützlich sein (allerdings nur in dem Mass, in dem ein Website-Betreiber seine Sitelinks auch pflegt). Aber es ist ein Gedränge – meine Klickentscheidung muss sich da zwischen sehr eng gesetzten Buchstaben und Zeilen durchwinden. Subjektiver Eindruck: Ich klicke fast nie auf One-line Sitelinks (zugegeben: Das sagen die meisten Leute auch über AdWords…)

«Focus on the User»

Wie weiter oben erwähnt: Das mag alles wechselweise hilfreich, beeindruckend, zukunftsträchtig, nett oder alles zusammen sein – aber es ist zu viel aufs Mal! Google stand (und steht) unter anderem für einfache Bedienbarkeit. Mir will fast scheinen, es ertrage jetzt nicht mehr viel, und mit ebenjener Einfachheit sei es vorbei. Mehr Links, mehr Features sind nicht zwingend gleichbedeutend mit mehr Optionen. Das wären sie bloss dann, wenn sie tatsächlich optional wären.

«Focus on the user and all else will follow», lautet das erste der 10 Google-Gebote. Ich wollts bloss erwähnt haben.

Google Suggest: Wohin führt der Bauchnabel?

Donnerstag, 8. Oktober 2009 | Von: | Kategorie: Google allgemein, Off Topic | 0 Kommentare

Warum setzen gewisse Ärzte Maden in Wunden? Wo ist Spongebob? Wozu Literatur? Wohin führt der Bauchnabel?

Für diese und andere zentralen Fragen der Menschheit ist Google Anlaufstelle Nummer 1 geworden, und dank Google Suggest, seit April in der Schweiz aktiv, lässt sich bestens mitverfolgen, was die Menschen umtreibt: In die Vorschlagsliste gelangen nur Suchabfragen mit einer gewissen Popularität. Und wie das letzte Beispiel zeigt, kann man Googles Suchfeld nicht nur zur Suche verwenden, sondern um eine Message loszuwerden…

Viel Spass, und weitere Fundstücke sind herzlich willkommen.

Warum…

Google Suggest: Warum...

Wo ist…

Google Suggest: Wo ist...

Wozu…

Google Suggest: Wozu

Wohin führt…

Google Suggest: Wohin führt...

Google ist…

Google Suggest: Google ist...

Google Insights for Search: neu auch auf Deutsch

Mittwoch, 19. August 2009 | Von: | Kategorie: Google allgemein | 0 Kommentare

Seit gut einem Jahr gibts das Tool «Google Insights for Search», das im Vergleich zum herkömmlichen Google Keyword Tool zahlreiche weitere Informationen liefert:

  • Suchhäufigkeiten im Zeitverlauf
  • Regionale Verteilungen
  • Suchhäufigkeiten nach Themenkategorie («Virus» – Computervirus oder Schweinegrippe?)
  • Unterscheidung nach Suchplattform (Web-, Bilder-, News- oder Produktsuche)
  • Neu aufgetauchte Related Queries

Jetzt endlich ist Google Insights for Search auch mit deutschsprachiger Oberfläche lanciert worden, und den entsprechenden Datenbestand scheint man ebenfalls aufgebrezelt zu haben. Zusätzlich gibts neu die «animated map», die das An- und Abschwellen von Suchvolumen nach Zeit und Region visualisiert:

Michael Jackson: Suchhäufigkeit Mai/Juni 2009

[michael jackson]: Suchhäufigkeiten Ende Mai und um den 25. Juni.

Ebenfalls neu integriert: Die Prognosefunktion, mit der Google Insights for Search die Suchhäufigkeiten der kommenden 12 Monate zu errechnen versucht. Beispiel aus unserer eigenen Branche:

Suchmaschinenoptimierung vs. AdWords: Was wird in der Schweiz öfter gesucht?

[suchmaschinenoptimierung] vs. [adwords]: Rezession hin oder her – die PPC-Variante im Suchmaschinenmarketing, prognostiziert Google, wird weiterhin auf deutlich mehr Interesse stossen.

Wie stets bei all diesen Tools gilt: Ganz zum Nennwert lassen sich die Werte aus verschiedenen Gründen nicht nehmen. Aber ein wunderbares Instrument zum Rumspielen, Keywords testen und evaluieren ist Google Insights for Search allemal, und zudem kann das Tool gleich als Content-Baustein benutzt, die Trendgrafiken als Gadget in die eigene Website eingebettet werden. Mach ich gleich mal – denn ob obige Prognose eintreffen wird, interessiert mich denn doch:

 
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