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	<title>yourposition &#187; Andere Suchmaschinen</title>
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	<description>Suchmaschinenmarketing</description>
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		<title>Blekko: Neue Suchmaschine mit SEO-Daten</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Nov 2010 09:42:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Stuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andere Suchmaschinen]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinenoptimierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Blekko, die neue Suchmaschine mit Sitz in – wo denn sonst – Kalifornien, ist nach mehrmonatigem Closed Beta offiziell gestartet. Merkmal: die so genannten Slashtags, mit denen Suchanfragen bequem eingegrenzt werden können. Spannend für SEOs und Website-Betreiber: Blekko gibt ungewohnt offenherzig Einblick in seine Ranking-Algorithmen. Das Unverwechselbare an Blekko sind die so genannten «Slashtags»: Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Blekko, die neue Suchmaschine mit Sitz in – wo denn sonst – Kalifornien, ist nach mehrmonatigem Closed Beta offiziell gestartet. Merkmal: die so genannten Slashtags, mit denen Suchanfragen bequem eingegrenzt werden können. Spannend für SEOs und Website-Betreiber: Blekko gibt ungewohnt offenherzig Einblick in seine Ranking-Algorithmen.</h4>
<p>Das Unverwechselbare an <a title="Blekko" href="http://www.blekko.com">Blekko</a> sind die so genannten «Slashtags»: Das  etwas umständlich zu erklärende, aber erfreulich schnell zu erlernende Konzept stellt eine Mischung aus herkömmlichen Tags und Suchoperatoren dar, mit dem die Trefferhaufen (die in Blekko auf Anhieb eine <a title="Search Engine Land: Google And Blekko Head-To-Head - Blekko Lives To Fight Another Day" href="http://searchengineland.com/google-and-blekko-head-to-head-blekko-lives-to-fight-another-day-54499">ansprechende Qualität</a> aufweisen) gebändigt werden können.</p>
<p><strong>Slashtags: Treffermassen komfortabel eingrenzen</strong></p>
<p>Wer etwa Blog Posts zu Google sucht, formuliert die Query «<a title="Blekko Search: google /blogs" href="http://blekko.com/ws/google+/blogs" target="_blank">google /blogs</a>», wer die republikanische Sicht auf Barack Obama nachvollziehen möchte, sucht nach «<a title="Blekko Search: obama /conservative" href="http://blekko.com/ws/obama+/conservative" target="_blank">obama /conservative</a>», und wer gerne Obama-freundliche Tweets sucht, wird mit «<a title="Blekko Search: obama /twitter /liberal" href="http://blekko.com/ws/obama+/twitter+/liberal" target="_blank">obama /twitter /liberal</a>» fündig. Funktioniert ganz ordentlich, am nützlichsten finde ich bisher den Slashtag «/date», der die aktuellsten Treffer zuoberst listet. Bei Google geht das via Optionsspalte entschieden länger.</p>
<p><span id="more-859"></span>Zur Verfügung steht eine ganze Reihe vordefinierter Slashtags. Der Witz daran ist selbstverständlich, dass jeder User, der einen Blekko Account hat, seinen Treffern gleich selber Slashtags zuordnen und damit für sich und andere Collections bilden kann. Dazu soll auch der <a title="Blekko Toolbar" href="http://blekko.com/toolbar">Blekko Toolbar</a> verhelfen, der die Vergabe von Slashtags gleich beim Website-Besuch ermöglicht. Blekkos Hoffnung wird sein, dass damit – eine kritische Masse user-generierter Slashtags vorausgesetzt – die Trefferrelevanz verbessert werden kann.</p>
<p><strong>«Ranking data shall not be kept secret»</strong></p>
<p>Für SEOs ist Blekko interessant, weil die Suchmaschine ihre Ranking-Daten in bisher ungekannter Weise offenlegt: «Ranking data shall not be kept secret», heisst Gebot No. 3 der Blekko&#8217;schen «<a title="Blekko: About / Web search bill of rights " href="http://blekko.com/ws/+/about">web search bill of rights</a>». Das bedeutet natürlich nicht, dass man jetzt dank Blekko dem  Google-Algorithmus näher käme &#8211; da funktionieren die beiden Suchmaschinen denn doch zu verschieden, und auch der Datenbestand ist nicht annähernd deckungsgleich.</p>
<p>Aber hinter den Suchmaschinen-Vorhang zu schauen ist immer spannend, und überdies sind zusätzliche SEO-Datenquellen immer eine Freude: Schon nur ganz grundlegende Kennzahlen wie etwa die Zahl der indexierten Pages einer Domain oder die Zahl der externen Links lassen sich etwa mit Google selber <a title="Search Engine Land: Search Engine Metrics Are Horrible (And Why That’s Okay)" href="http://searchengineland.com/search-engine-metrics-are-horrible-and-why-thats-okay-54066">kaum erheben</a> (selbst die Werte in Google Webmaster Tools müssen gehörig interpretiert werden), und bei Drittangeboten wie <a title="Open Site Explorer" href="http://www.opensiteexplorer.org/">Open Site Explorer</a>, <a title="Majestic SEO" href="http://www.majesticseo.com/">Majestic SEO</a>, <a title="Searchmetrics" href="http://www.searchmetrics.com">Searchmetrics</a>, um nur ein paar zu nennen, stellt sich stets die Frage, in welchem Mass deren Graph mit jenem Googles übereinstimmt. Native Metrics, wie sie etwa der<a title="Yahoo! Site Explorer" href="http://siteexplorer.search.yahoo.com/"> Yahoo! Site Explorer</a> oder jetzt eben weit detaillierter Blekko zur Verfügung stellen sind da eher rar.</p>
<p><strong>SEO Slashtags von Blekko: Die Liste</strong></p>
<p>Der Zugang zu den SEO-Daten von Blekko muss nicht lange gesucht werden &#8211; bei jedem Treffer sind die entsprechenden Links gut sichtbar platziert:</p>
<p><img title="Blekko: Treffereintrag mit Links zu den SEO-Daten" src="http://www.yourposition.ch/wp-content/uploads/2010/11/blekko-treffer.png" alt="Blekko: Treffereintrag mit Links zu den SEO-Daten" width="450" height="76" /></p>
<p>Und dahinter verbirgt sich ein chaotischer, kaum interpretierbarer Datenwust, in dem man ganz gerne stöbert &#8211; von Inlinks und Anchor Texts über Vergleiche mit anderen Websites bis hin zur detaillierten Tabelle, welches Kriterium welcher Treffer erfüllt sowie umfassenden Listen von Spammern ist da ziemlich viel zu entdecken.</p>
<p>Die diversen Auswertungen sind selbstverständlich auch direkt via Slashtags abrufbar. Hier mal die Liste der SEO Slashtags von Blekko, die ich bisher entdeckt habe:</p>
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="5">
<tbody>
<tr>
<td valign="top"><a title="Blekko Search: nestle.com /seo" href="http://blekko.com/ws/http://www.nestle.com/+/seo" target="_blank">/seo</a></td>
<td>Grundlegende SEO-Daten zu Pages wie Inbound Links, indexierte Pages etc.</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><a title="Blekko Search: nestle.com /urlseo" href="http://blekko.com/ws/http://www.nestle.com/+/urlseo" target="_blank">/urlseo</a></td>
<td>Ähnlich wie /seo, aber auf Domains statt auf Pages bezogen.</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><a title="Blekko Search: nestle.com /inbound" href="http://blekko.com/ws/http://www.nestle.com/+/inbound" target="_blank">/inbound</a></td>
<td>Ruft die Liste der externen Links auf, inklusive Anchor Texts, IP-Adressen, Link-Klassifizierung (z. B. «excluded», «nofollow»).</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><a title="Blekko Search: nestle.com /links" href="http://blekko.com/ws/http://www.nestle.com/+/links" target="_blank">/links</a></td>
<td>Listet externe Links in SERP-Form und nach Relevanz sortiert auf. Kann auch via RSS abonniert werden.</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><a title="Blekko Search: nestle.com /links /date" href="http://blekko.com/ws/http://www.nestle.com/+/links+/date" target="_blank">/links /date</a></td>
<td>Listet externe Links nach Datum sortiert auf, wobei unklar ist, welches Datum gemeint ist (jenes der Indexierung durch Blekko? Jenes des letzten Crawls?).</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><a title="Blekko Search: nestle.com /sitepages" href="http://blekko.com/ws/http://www.nestle.com/+/sitepages" target="_blank">/sitepages</a></td>
<td>Zeigt die indexierten Pages einer Domain, mitsamt Angabe eines Ranks. Auf den ersten Blick fand ich das das nützlichste Feature. Probleme mit der Kanonisierung oder vernachlässigte Pages, die eigentlich viel internen Link-Saft hergäben, werden hier relativ rasch entdeckt.</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><a title="Blekko Search: socken /rank" href="http://blekko.com/ws/socken+/rank" target="_blank">/rank</a></td>
<td>Listet auf, welche Kriterien die einzelnen Treffer erfüllen oder nicht.</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><a title="Blekko Search: nestle.com /duptext " href="http://blekko.com/ws/http://www.nestle.com/+/duptext" target="_blank">/duptext</a></td>
<td>Soll angeblich Pages liefern, die den Content der untersuchten Page dupliziert haben. Habe ich nicht richtig zum Laufen gekriegt.</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><a title="Blekko Search: nestle.com /source" href="http://blekko.com/ws/http://www.nestle.com/+/source" target="_blank">/source</a></td>
<td>Liefert den gecachten Quelltext.</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><a title="Blekko Search: nestle.com unilever.com /visualize" href="http://blekko.com/ws/http://www.nestle.com/%2Bhttp://www.unilever.com+/visualize" target="_blank">/visualize</a></td>
<td>Führt zum Vergleichs-Tool. Bis zu 4 URLs können hinsichtlich Links miteinander verglichen werden.</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><a title="Blekko Search: nestle.com unilever.com /compare" href="http://blekko.com/ws/www.nestle.com+/compare?c=www.unilever.com" target="_blank">/compare</a></td>
<td>Macht irgendwie was Ähnliches wie /visualize, aber nur mit zwei URLs und mit teils anderen, teils gleichen Kennzahlen. Der Unterschied ist mir nicht klar.</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><a title="Blekko Search: nestle.com /sections" href="http://blekko.com/ws/www.nestle.com+/sections" target="_blank">/sections</a></td>
<td>Listet Seitenabschnitte einer Page auf, inkl. Angabe, ob sie «snippetizable» sind.</td>
</tr>
<tr>
<td width="90" valign="top"><a title="Blekko: Topspam" href="http://blekko.com/ws/+/topspam" target="_blank">/topspam</a></td>
<td>Wen betrachtet Blekko als Spammer? Mittels Suchfeld (z. B. «.ch/») lässt sich das auch auf Top Level Domains eingrenzen.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Prima, nur &#8211; was ist ein «Hostrank»? Was für Ranking-Kriterien stellen «cap», «oct bits», «page r» dar? Und warum verlegen einzelne Teilauswertungen von Session zu Session ihren Wohnsitz? Keine Ahnung, und die Help Section hilft leider auch nicht weiter.</p>
<p><strong>Der Blekko-Pranger: /topspam</strong></p>
<p>Derlei Unklarheiten können je nach Fragestellung auch etwas unangenehm werden. Suche ich unter <a title="Blekko: Topspam" href="http://blekko.com/ws/+/topspam" target="_blank">/topspam</a> nach <a title="Blekko: Top-Spammer in der Schweiz?" href="http://blekko.com/topspam?search=.ch/" target="_blank">Schweizer Einträgen</a>, finde ich derzeit sechs angebliche Sünder. Doch weshalb jene Sites die zweifelhafte Ehre ereilt, als Schweizer Top-Spammer zu gelten, ist völlig unklar. Das Hotel Montana etwa (dessen Website auf den ersten Blick nicht just spammy aussieht) trägt den Vermerk «bayes (spam 43.9 &gt; 3.4)», was auf eine <a title="Wikipedia: Bayes Theorem" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bayestheorem">Wahrscheinlichkeitsrechnung</a> hinweist, bei den anderen (angeblichen?) Schweizer Spammern findet man dagegen Vermerke wie «mfa (mfa=34)». «MFA» bedeutet im Suchmaschinenkontext «Made for AdSense», doch wenn ich eine der <a title="Fernsehen.ch" href="http://www.fernsehen.ch/">angeblichen</a> AdSense-Schleudern besuche, sehe ich da einen bescheidenen 2er-Block von Google Ads, der mich nicht besonders störend dünkt.</p>
<p>Kurzum: Das dritte Blekko-Gebot, «Ranking data shall not be kept secret», beschert einem viele Daten, die man gerne durchstöbert, wobei man zuletzt mehr Fragen als Antworten hat. Aber Spass machts ohne Zweifel.</p>
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		<title>Widgets erstellen mit Wolfram Alpha</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 13:31:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Stuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andere Suchmaschinen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Wolfram Alpha, der «Computational Knowledge Engine», verbindet mich seit dem Launch eine unglückliche Liebe: Ich finde die Plattform toll, kann sie aber überhaupt nicht gebrauchen. Denn die Fragen, die mir Wolfram Alpha beantworten könnte, stelle ich mir praktisch nie. Und bei der Betrachtung der Beispiele in der Visual Gallery überkommen mich trotz ästhetischem Genuss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit <a title="Wolfram Alpha" href="http://www.wolframalpha.com">Wolfram Alpha</a>, der  «Computational Knowledge Engine», verbindet mich <a title="Blog Post: Wolfram Alpha - brillant gepimpter Brockhaus" href="http://www.yourposition.ch/andere-suchmaschinen/wolfram-alpha-brillant-gepimpter-brockhaus/">seit dem Launch</a> eine unglückliche Liebe: Ich finde die Plattform toll, kann sie aber überhaupt nicht gebrauchen. Denn die Fragen, die mir Wolfram Alpha beantworten könnte, stelle ich mir praktisch nie. Und bei der Betrachtung der Beispiele in der Visual Gallery überkommen mich trotz ästhetischem Genuss nagende Zweifel an meiner Bildung: Was ist ein <a title="Wolfram Alpha: Menger Sponge (4 Iterationen)" href="http://www.wolframalpha.com/input/?i=Menger+sponge+iterations+4">Menger Sponge</a>?  Wozu dient ein <a title="Wolfram Alpha: Haferman Carpet (5 Iterationen)" href="http://www.wolframalpha.com/input/?i=Haferman+carpet">Haferman Carpet</a>? Welche Absicht verfolgte <a title="Wolfram Alpha: Dini's Surface (kommt offenbar ohne Iterationen aus)" href="http://www.wolframalpha.com/input/?i=Dini%27s+surface">Herr Dini</a>?</p>
<p>Aber wer weiss, vielleicht finde ich nächstens einen Anwendungsfall, bei dem mir Wolfram Alpha täglich helfen könnte &#8211; und dann würde ich mir, <a title="Wolfram Alpha: Widgets (Beta)" href="http://developer.wolframalpha.com/widgets">was seit kurzem möglich ist</a>, ein Widget bauen. Das folgende beispielsweise liefert Infos zu Hosting, Traffic-Daten und der HTML-Hierarchie beliebiger Domains oder Files:<br />
<script id="WolframAlphaScript477b02d99dd6c00c5ba852bb9a9e1f6c" src="http://www.wolframalpha.com/widget/widget.jsp?id=477b02d99dd6c00c5ba852bb9a9e1f6c" type="text/javascript"></script><br />
Das Erstellen dieses Widgets dauerte gerade mal 5 Minuten. Die Ideenfindung ca. 5 Stunden, aber das ist &#8211; s. oben &#8211; mein Problem, nicht jenes von Wolfram Alpha.</p>
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		</item>
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		<title>Bing im Tagi: «Keiner sucht eine andere Suchmaschine»</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 13:17:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Stuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andere Suchmaschinen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Multimillionen-Launch von Microsofts neuer Suchmaschine Bing hat massive Presseresonanz ausgelöst &#8211; angesichts der aufgewendeten Marketing-Gelder wäre alles andere auch überraschend gewesen. Und alles in allem ist man sich einig: Bing ist die erste Suchmaschine aus dem Hause Microsoft, die einem Respekt abringt, auch wenn eine der beliebtesten Testabfragen überhaupt («miserable failure») dramatisch absäuft. Beim [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Multimillionen-Launch von Microsofts neuer Suchmaschine <a href="http://www.bing.com">Bing</a> hat massive Presseresonanz ausgelöst &#8211; angesichts der aufgewendeten Marketing-Gelder wäre alles andere auch überraschend gewesen.</p>
<p>Und alles in allem ist man sich einig: Bing ist die erste Suchmaschine aus dem Hause Microsoft, die einem Respekt abringt, auch wenn eine der beliebtesten Testabfragen überhaupt <a title="Bing-Suche: miserable failure" href="http://www.bing.com/search?q=miserable+failure&amp;setmkt=en-US&amp;setlang=SET_NULL&amp;uid=2DB14CFC&amp;FORM=W5WA">(«miserable failure»</a>) dramatisch absäuft.</p>
<p>Beim <a title="BlindSearch" href="http://blindsearch.fejus.com">BlindSearch-Experiment von Michael Kordahi</a> &#8211; eine Art Pepsi-Test für Suchmaschinen &#8211; bewerte ich die Bing-Treffer fast so oft am höchsten wie die Google-Resultate. Yahoo-Treffer hingegen fand ich bisher kein einziges Mal überzeugend&#8230;</p>
<p><img src="http://www.yourposition.ch/wp-content/uploads/2009/06/blindsearch.png" alt="blindsearch" width="450" height="270" /></p>
<p><small><a title="BlindSearch" href="http://blindsearch.fejus.com">BlindSearch</a>: Erst nach der Bewertung der Trefferlisten stellt sich heraus, von welcher Suchmaschine sie stammen.</small></p>
<p>Auch hierzulande hat die Pressewelt in aller Ausführlichkeit über Bing berichtet. Zuletzt &#8211; freundlicherweise mit Angelink-yourposition-Zitaten &#8211; der Tages-Anzeiger:</p>
<p><strong><a title="Tages-Anzeiger: Keiner sucht eine andere Suchmaschine" href="http://www.tagesanzeiger.ch/digital/internet/Keiner-sucht-eine-andere-Suchmaschine/story/20096745">«Keiner sucht eine andere Suchmaschine»</a> </strong>(Tages-Anzeiger, 19. Juni 2009)</p>
<p>Wie wahr, wie wahr: Zwar hat Microsoft dank dem Bing-Launch vorerst <a title="comScore: Bing Continues to Show Growth in Search Activity, According to comScore" href="http://www.comscore.com/Press_Events/Press_Releases/2009/6/Bing_Continues_to_Show_Growth_in_Search_Activity_According_to_comScore">kräftig Marktanteile erobern können</a>, mindestens im US-Markt. In der Schweiz hingegen hat man (bzw. haben wir) in den letzten 3 Wochen sehr wenig Bewegung gesehen (n = 65&#8217;000 Klicks):</p>
<p><img src="http://www.yourposition.ch/wp-content/uploads/2009/06/marktanteile-ch-suchmaschinen.png" alt="marktanteile-ch-suchmaschinen" width="450" height="301" /></p>
<p>Zwar hat Bing letzte Woche bei dieser Messung [search.ch] überholt, aber das findet alles im Klein-Klein-Bereich statt und heisst noch gar nichts. (Google lieferte in diesen 3 Messwochen übrigens zwischen 96% und 97% aller Suchmaschinen-Klicks).</p>
<p>Vergleicht man die Konversionsraten, passiert ebenfalls nichts Aussergewöhnliches: Schon MSN und Live.com lieferten zwar sehr wenig, aber stets stark konvertierenden Traffic &#8211; und das hält an, wobei der Bing-Traffic grösstenteils Live-Traffic sein dürfte (s. unten):</p>
<p><img src="http://www.yourposition.ch/wp-content/uploads/2009/06/cvr-by-searchengine.png" alt="cvr-by-searchengine" width="450" height="301" /></p>
<p>Auch diese Messung basiert übrigens auf rund 65&#8217;000 Klicks der letzten 3 Wochen.</p>
<p>Den Markt verändert hat Bing bisher also noch nicht. Aber es ist sicher der bedeutendste Anlauf, Googles Vorherrschaft anzugreifen, seit sehr langer Zeit.</p>
<p>Ach ja &#8211; wer hierzulande Bing in voller Pracht testen will, muss zuerst noch etwas arbeiten, sonst kriegt man nur die alte Live-Plattform im neuen Kleid vorgesetzt:</p>
<p><img src="http://www.yourposition.ch/wp-content/uploads/2009/06/bing-change.png" alt="bing-change" width="450" height="177" /></p>
<p>Rechts oben «Schweiz» anklicken, in der nachfolgenden Liste «USA &#8211; Englisch» auswählen. Viel Vergnügen.</p>
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		</item>
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		<title>Wolfram Alpha: brillant gepimpter Brockhaus</title>
		<link>http://www.yourposition.ch/andere-suchmaschinen/wolfram-alpha-brillant-gepimpter-brockhaus/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 May 2009 07:16:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Stuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andere Suchmaschinen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.yourposition.ch/wolfram-alpha-brillant-gepimpter-brockhaus</guid>
		<description><![CDATA[Wolfram Alpha ist live. Das Medienecho ist gewaltig, zahlreiche Anwendungsbeispiele sind umwerfend. Doch so beeindruckend die Plattform auch ist: Vorerst ist Wolfram Alpha bloss ein elektronischer, aber immerhin sehr schöner Brockhaus. «Wolfram&#124;Alpha isn&#8217;t sure what to do with your input.» Dieser Satz hat sich mir unauslöschlich ins Gedächtnis eingebrannt, und daran bin ich ganz alleine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wolfram Alpha ist live. Das Medienecho ist gewaltig, zahlreiche Anwendungsbeispiele sind umwerfend. Doch so beeindruckend die Plattform auch ist: Vorerst ist Wolfram Alpha bloss ein elektronischer, aber immerhin sehr schöner Brockhaus.</strong></p>
<p><em>«Wolfram|Alpha isn&#8217;t sure what to do with your input.»</em></p>
<p>Dieser Satz hat sich mir unauslöschlich ins Gedächtnis eingebrannt, und daran bin ich ganz alleine schuld: Während den letzten beiden Tagen platzierte ich jegliche Query, die gerade anfiel, zunächst in <a title="Wolfram Alpha" href="http://www.wolframalpha.com">Wolfram Alpha</a> statt in Google: Ich wollte dieses neue Wundertier des WWW aus der Nähe betrachten. Und da ich gemäss meinem Google Account pro Arbeitstag rund 235 Queries durchführe, kenne ich Wolfram Alpha jetzt schon ziemlich gut.</p>
<p>Fazit: Wolfram Alpha ist manchmal begeisternd (<a title="Blog Post: Wolfram Alpha - es geht endlich los" href="http://www.yourposition.ch/wolfram-alpha-es-geht-endlich-los">daran</a> halte ich fest), sehr oft frustrierend &#8211; und in der derzeitigen Form erstaunlich eigenbrötlerisch.</p>
<p><img height="49" alt="wolfram-alpha-logo" src="http://www.yourposition.ch/wp-content/uploads/2009/05/wolfram-alpha-logo.png" width="349" /></p>
<p>Zugegeben: Meine Herangehensweise war natürlich verkehrt. Wolfram Alpha ist keine Suchmaschine, sondern eine «Computational Knowledge Engine», und der Vergleich mit Google ist unzulässig.</p>
<p>Vielleicht aber war meine Herangehensweise ganz im Gegenteil genau richtig. Denn Wolfram Alpha hat das Problem, dass es sich den Vergleichen mit Google gar nicht entziehen kann: Ob sich etwas Suchmaschine oder Computational Dingsda nennt, ist dem User doch wurscht. Hauptsache, das Ding hat ein Suchfeld.</p>
<p><strong>Das Wissen der Welt berechenbar machen</strong></p>
<p>Dieser Ambivalenz sind sich die Leute hinter Wolfram Alpha natürlich bewusst. Deshalb ist dieses schwerhüftige «Computational Knowledge Engine» Teil des Logos. Und deshalb stutzt man auch beim <a title="Wolfram Alpha - Home" href="http://www.wolframalpha.com/">Mission Statement</a> von Wolfram Alpha: <em>«Making the world&#8217;s knowledge computable».</em> Das erinnert stark an Googles <a title="Google Corporate Information: Company Overview" href="http://www.google.com/corporate/">Mission</a> <em>«to organize the world&#8217;s information and make it universally accessible and useful» -</em> und ist gleichzeitig eine total andere Aussage: Wissen und Information sind überhaupt nicht dasselbe, und zwischen <em>accessible</em> und <em>computable</em> klaffen gleich dutzendfach Welten. Die Mission Statements sind vollkommen anders &#8211; und doch verwechselbar.</p>
<p>Genau so also, wie man Wolfram Alpha, obwohl es etwas vollkommen anderes ist, mit einer Suchmaschine verwechseln und mit Google vergleichen könnte. Und in einem problemlos vergleichbaren Punkt schneidet Wolfram Alpha katastrophal ab:</p>
<p>User Experience.</p>
<p><strong><strong>Ob Treffer oder Nuller: Man steckt in der Sackgasse</strong></strong></p>
<p>Wie <a title="Wolfram Alpha: google yahoo microsoft" href="http://www.wolframalpha.com/input/?i=google+yahoo+microsoft">übersichtlich und knackig</a> Wolfram Alpha die verschiedensten Informationen zusammenzuziehen und darzustellen versteht, das ist immer wieder begeisternd und Googles zehn blauen Links hoch überlegen.</p>
<p>Gleichzeitig aber ignoriert Wolfram Alpha komplett, was Google in seinem <font color="blue"><a title="Google Corporate Information: Our Philosophy" href="http://www.google.com/corporate/tenthings.html">Dekalog</a> </font>unter Punkt 7 völllig richtig festhält: <em>«There&#8217;s always more information out there».</em> Wolfram Alpha hingegen ist jedesmal eine Sackgasse.</p>
<p><strong>Nuller:</strong> Um Wolfram Alpha wirklich nutzen zu können, muss ich auf Anhieb die richtige Frage stellen. Finde ich sie nicht, muss ich von vorn beginnen. Nicht so bei Google: Dort kriege ich praktisch immer Treffer geliefert; oft irrelevante, aber die Art der Irrelevanz liefert mir immerhin Hinweise darauf, wie ich die Suche verfeinern müsste. Wolfram Alpha ermöglicht diesen Lernprozess gar nicht erst. Zudem wird mit den Links zur passenden Web-Suche sowie zur <a title="Wolfram Alpha Community" href="http://community.wolframalpha.com/">Community</a> nur gerade das absolute Minimum an Handlungsoptionen angeboten. Inwiefern die <a title="Wolfram Alpha: Participate" href="http://www.wolframalpha.com/participate/participate.html">Input-Möglichkeit</a> genutzt wird, kann ich allerdings schlecht beurteilen. Die zahlreichen Nuller haben grosses Frustpotenzial, das ein verbessertes Query Processing nach und nach sicher mindern wird. Secondary Results aus dem Web wären aber in jedem Fall sinnvoll.</p>
<p><strong>Treffer:</strong> Die Ergebnisse bilden einen in sich abgeschlossenen Korpus von Information. Weder ist ein Drill Down möglich &#8211; Treffer-Details sind nicht intern verlinkt, so dass ich keine vertiefende Suche auslösen kann &#8211; und externe Inhalte sind erneut nur über den Link zur Web-Suche zu kriegen. Fallweise sind zusätzlich Wikipedia, mehr oder weniger passende Websites sowie <a title="Search Engine Land: Wolfram Alpha Is Already Monetizing Search Results" href="http://searchengineland.com/wolfram-alpha-is-already-monetizing-search-results-19494">Werbung</a> zusätzlich verlinkt. Auch hier liegt erst ein Minimum vor. Und statt die Datenquellen, die Wolfram Alpha verwendet hat, im Inhalt offenzulegen und zu verlinken, werden sie in einem Pop Up platziert (<em>«Source Information»).</em> Dort aber steht oft genug nur: <em>Wolfram|Alpha curated Data, 2009.</em></p>
<p>Ob ich also Treffer kriege oder nicht: In jedem Fall ist bei Wolfram Alpha mehr oder weniger Endstation, die Plattform schert sich noch nicht darum, dass sie Teil dieses gewaltigen Ökosystems namens WWW ist. Und damit ist Wolfram Alpha vorerst bloss ein brillant gepimpter Brockhaus.</p>
<p>Allerdings: Wer <a title="Wolfram Alpha: Visual Gallery of Examples" href="http://www.wolframalpha.com/gallery.html">all das da</a> hingekriegt hat, sollte die Anbindung ans Web eigentlich auch noch bewerkstelligen können.</p>
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		<title>Wolfram Alpha: Es geht endlich los</title>
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		<pubDate>Fri, 15 May 2009 14:29:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Stuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andere Suchmaschinen]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum ein Web-Projekt erzeugte in letzter Zeit so viel Spannung wie Wolfram Alpha, das neuste Baby des Mathematica-Schöpfers Stephen Wolfram. Und Heute Nacht, von Freitag auf Samstag, solls also losgehen. Die Medien sprachen dabei stets von einer Suchmaschine und einem &#8211; ja, genau &#8211; Google-Killer, obwohl Wolfram selber stets betonte, es werde sich nicht um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum ein Web-Projekt erzeugte in letzter Zeit <a title="Google-Suche: Wolfram Alpha" href="http://www.google.ch/search?q=wolfram+alpha">so</a> <a title="Twitter-Suche: #wolframalpha" href="http://twitter.com/#search?q=%23wolframalpha">viel</a> <a title="Google-News-Suche: Wolfram Alpha" href="http://news.google.ch/news?q=wolfram+alpha">Spannung</a> wie <a title="Wolfram|Alpha" href="http://www.wolframalpha.com/index.html">Wolfram Alpha</a>, das neuste Baby des Mathematica-Schöpfers Stephen Wolfram. Und Heute Nacht, von Freitag auf Samstag, solls also losgehen.</p>
<p>Die Medien sprachen dabei stets von einer Suchmaschine und einem &#8211; ja, genau &#8211; Google-Killer, obwohl Wolfram selber stets betonte, es werde sich nicht um eine Such-, sondern um eine Antwort-Maschine handeln.</p>
<p>Und beschaut man sich den <a title="Wolfram|Alpha: Screencast" href="http://www.wolframalpha.com/screencast/introducingwolframalpha.html">Screencast</a> (im Augenblick [15.05.09, 15:22] nicht erreichbar &#8211; da scheinen kurz nach der Launch-Ankündigung schon die Server zusammenzukrachen&#8230;), wird klar, wie Wolfram das meint: Wolfram Alpha liefert bloss in siebter oder achter Linie Verweise auf Drittinhalte. In erster Linie hingegen werden Daten und Antworten zu Fragen der verschiedensten Art geliefert: Bruttoinlandprodukt in Frankreich, das Wetter in Boston am 1. Januar 2008, alles Relevante zur Temperatur von 6&#8217;000 Grad Celsius, Börsendaten, Hypothekenrechnungen, Tonarten&#8230; im Screencast tauchen dazu Statistiken, Charts, Diagramme, Tabellen auf &#8211; was das Herz begehrt, und der Mund bleibt dabei offen.</p>
<p>&#8230;so, inzwischen läuft auch die Website wieder, deshalb hier ein Beispiel &#8211; das Wolfram Alpha-Resultat auf die Query «internet users in europe»:</p>
<p><img src="http://www.yourposition.ch/wp-content/uploads/2009/05/wolfram-internet-users.png" alt="wolfram-internet-users" width="450" height="464" /></p>
<p>Zahlen, Grafiken, nach Land gesplittete Daten &#8211; schon ziemlich eindrücklich <em>[EDIT: Erst jetzt im Screenshot entdeckt - die 93 User des Vatikans wären fast eine eigene Story wert]</em>, und im Screencasts gibts derlei (und weit Komplexeres) eine Viertelstunde lang im Sekundentakt zu bewundern. Die Daten der Resultateseiten scheint man sich als PDF runterladen zu können. Irgendwelche Mitmach-Funktionen à la <a title="Official Google Blog: SearchWiki - make search your own" href="http://googleblog.blogspot.com/2008/11/searchwiki-make-search-your-own.html">SearchWiki</a> habe ich hingegen nicht entdecken können.</p>
<p>Auch wenn die Plattform schon rein von der Anlage her kein Google-Killer ist, so gibts da selbstverständlich zahlreiche Anwendungsbereiche, für die ich in Zukunft vielleicht lieber Wolfram Alpha (so es sich denn bewährt &#8211; ein Screencast allein macht noch kein Wunder) benützen könnte, nicht mehr Google.</p>
<p>Zum Beispiel hat mich die Zahl der Internet User in Europa auch schon interessiert, und via Google kriegt man da auch rasch <a title="Google-Suche: Internet Users in Europe" href="http://www.google.ch/search?q=internet+users+in+europe">Resultate</a> &#8211; aber bei weitem nicht so umstandslos wie offenbar mit Wolfram Alpha. Und bei anderen Beispielen im Screencast (googlen Sie mal nach «weather springfield when david ortiz was born»&#8230;) wird noch viel deutlicher, wie sich Wolfram|Alpha von Google unterscheidet. Kein Google-Killer, aber wenn das Projekt hält, was Buzz und Screencast versprechen, könnte Google das im Bereich der reinen Informationssuche relativ rasch zu spüren kriegen.</p>
<p>Wenig verwunderlich also, dass die Präsentation von <a title="YouTube: Google Squared" href="http://www.youtube.com/watch?v=t2onuEXThPs">Google Squared</a> vielenorts als eine Art Präventivschlag gegen Wolfram Alpha <a title="Netzeitung.de: Google rüstet sich für «Wolfram Alpha»" href="http://www.netzeitung.de/internet/internet/1353720.html">gedeutet wurde</a>. Aber angesichts des Previews nehmen sich die von Google gezeigten «<a title="Chip Online: Google Squared - Detaillierte Ergebnisse als Tabelle" href="http://www.chip.de/news/Google-Squared-Detaillierte-Ergebnisse-als-Tabelle_36482329.html">small dogs</a>» denn doch eher putzig aus:</p>
<p><img src="http://www.yourposition.ch/wp-content/uploads/2009/05/google-squared-2.png" alt="google-squared" width="450" height="172" /></p>
<p>Heute Nacht um 2 Uhr<strong>*</strong> solls nun also mit Wolfram Alpha losgehen. Man möchte glatt wachbleiben.</p>
<p><em><strong>*</strong> «Friday, May 15, beginning at 7pm CST» heisst es auf der</em> <a title="Wolfram|Alpha" href="http://www.wolframalpha.com/index.html"><em>Wolfram-Site</em></a><em>. Nach etlichen Minuten des Rumgooglens fand ich heraus, dass dies hierzulande 2 Uhr nachts bedeutet. Mit Wolfram Alpha hätte ichs wohl schneller herausgefunden.</em></p>
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		<title>Google muss Twitter kaufen</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 11:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Stuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andere Suchmaschinen]]></category>
		<category><![CDATA[Google AdWords]]></category>
		<category><![CDATA[Online Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Twitter, dieses komische und schwer erklärbare Internet-Microblogging-Plauderdings, hat mit Suche auf den ersten Blick wenig zu tun. Dennoch wird Twitter immer öfter als Google-Übernahmekandidat gehandelt. Kein Wunder: In manchen Suchbelangen ist Twitter schlicht besser als Google. Wann immer eine neue Suchmaschine am Horizont auftaucht, schalten viele Medienschaffende auf Autopilot und texten Headlines, in denen unweigerlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Twitter, dieses komische und schwer erklärbare Internet-Microblogging-Plauderdings, hat mit Suche auf den ersten Blick wenig zu tun. Dennoch wird Twitter immer öfter als Google-Übernahmekandidat gehandelt. Kein Wunder: In manchen Suchbelangen ist Twitter schlicht besser als Google.</strong></p>
<p>Wann immer eine neue Suchmaschine am Horizont auftaucht, schalten viele Medienschaffende auf Autopilot und texten Headlines, in denen unweigerlich «Google-Killer» steht. Dass sich dahinter dann entweder gar keine Suchmaschine (<a title="Wolfram Alpha" href="http://www.wolframalpha.com">Wolfram Alpha</a>), keine gute Suchmaschine (<a title="Cuil" href="http://www.cuil.com">Cuil</a>) oder eine Suchmaschine mit strukturell bedingt langer Anlaufzeit verbirgt (<a title="Wikia Search" href="http://search.wikia.com/wiki/Search_Wikia">Wikia Search</a>), scheint jeweils keine Rolle zu spielen.</p>
<p>Medial derzeit ein Liebling, aber kaum je als Google-Killer apostrophiert:</p>
<p><a title="Twitter" href="http://www.twitter.com">Twitter</a>.</p>
<p>Ich behaupte mal: Twitter &#8211; oder das Twitter-Konzept &#8211; ist die ernsthafteste Google-Konkurrenz seit Jahren.</p>
<p><img src="http://www.yourposition.ch/wp-content/uploads/2009/03/twitter.png" alt="twitter" width="450" height="270" /></p>
<p>Das folgende Beispiel mag anekdotisch sein und als Grundierung meiner These wenig taugen. Aber erstens scheint es mir ein paar fundamentale Punkte bezüglich Web Search zu berühren, und zweitens bin ich keineswegs der erste, der Twitter und Google in Beziehung setzt: <a title="John Battelle: Twitter = YouTube" href="http://battellemedia.com/archives/004832.php">Battelle</a> und <a title="TechCrunch: It’s Time To Start Thinking Of Twitter As A Search Engine" href="http://www.techcrunch.com/2009/03/05/its-time-to-start-thinking-of-twitter-as-a-search-engine/">TechCrunch</a> haben dazu mehr und Theoretischeres zu bieten als ich.</p>
<p><strong>Twitter kann schneller Antworten liefern</strong></p>
<p>Und aber es begab sich, dass ich kürzlich ein blödes Anfänger-Problem mit iTunes hatte, routiniert zu <a title="Google-Suche: itunes new computer" href="http://www.google.ch/search?q=itunes+new+computer">googeln</a> begann &#8211; und nicht weiterkam: Die auf den ersten Blick allesamt relevant scheinenden Treffer schrammten haarscharf an meinem Problemchen vorbei.</p>
<p>Ganz anders bei Twitter: Dort setzte ich einen <a title="Stuber-Tweet" href="http://twitter.com/lstuber/status/1370436699">Tweet</a> ab, der mein Problem beschrieb, kurz darauf <a title="Jaegi-Tweet" href="http://twitter.com/jaegi/status/1370481620">rasselten</a> <a title="Ebneter-Tweet" href="http://twitter.com/danielebneter/status/1370708018">mehrere</a> <a title="Michael-Hermann-Tweet" href="http://twitter.com/michZH/status/1371031967">Antworten</a> <a title="Leumund-Tweet" href="http://twitter.com/leumund/status/1371055505">rein</a>, und in Facebook, wo meine Tweets ebenfalls aufscheinen, nahmen sich weitere hilfsbereite Seelen meiner an. Problem gelöst, ganz ohne Google &#8211; für mich ein ziemliches Novum. Zugegeben: Bis die Antwort-Tweets eintrafen, dauerte es länger, als ich für die Google-Suche aufgewendet hatte. Aber der eigentliche Zeitaufwand selber war für mich viel geringer.</p>
<p>Aus lauter Neugierde versuchte ich dann noch, ob ich allein mittels Twitter-Suche zum Ziel gekommen wäre, also ohne meine Twitter-Freunde. Ergebnis: <a title="Twitter Search: itunes new computer" href="http://search.twitter.com/search?q=itunes+new+computer">Ja, geht</a>, und zwar im ersten Anlauf, was bei Google nicht geklappt hatte. Bemerkenswert, finde ich.</p>
<p>Aber letztlich wenig erstaunlich: Denn Twitter, dieses endlose Gezwitscher von Nichtig- und Befindlichkeiten, Bonmots und Kalauern, Tech Slang und Ohmigods entwickelt sich allein dank schierer Masse zu einem riesigen Informationsbehälter, in dem dereinst alle erdenklichen Fragen schon einmal beantwortet sein werden. Und während Google die Weisheit der Massen über Verlinkungsstrukturen, Nutzungsdaten und semantische Analysen zu operationalisieren versucht, platzieren jene Massen ihre Weisheit munter in Twitter, und zwar 1:1. Operationalisierung überflüssig. Es reicht, eine simple Frage ins Twitterversum rauszuschleudern.</p>
<p>Der Vollständigkeit halber: Ja, in Facebook und anderen Social-Media-Plattformen geschieht das auch. Aber keine Plattform ist derart schlackenlos auf Informationsaustausch ausgelegt wie Twitter: Facebook kann viel zu viel, um ein Twitter-Ersatz zu sein, twitterisierte <a title="Facebook-Blog: Welcome to your new homepage" href="http://blog.facebook.com/blog.php?post=59195087130">neue Facebook-Homepage</a> hin oder her.</p>
<p><strong>Conversational vs. Algorithmical Search</strong></p>
<p>Das passende Buzzword dazu gibts natürlich auch schon: «Conversational Search» nennt sich das. Und einer algorithmischen Suche gegenüber hat jener Conversational Search einen massiven Vorteil: Ich kriege es mit Menschen zu tun. Die verzapfen manchmal zwar auch Mist, aber nicht systematisch-algorithmisch bedingt: Irgendeiner wirds dann schon wissen, während ich das Google-System der Relevanzbestimmung bloss nachvollziehen, aber nicht aufbrechen kann.</p>
<p><a title="ask.com" href="http://www.ask.com">Ask</a>, als es noch AskJeeves hiess, versuchte jahrelang, mit seinem Natural Search zu punkten: Statt abstrahierende Keyword-Ketten in den Suchschlitz füttern zu müssen, sollte man angeblich ganze Fragesätze formulieren können. Klappte nie so richtig. Bei Twitter schon. Und zwar deshalb, weil man keine Algorithmen rattern, sondern Menschen umstandslos miteinander kommunizieren lässt.</p>
<p>Sowas stellt für Google aller Wahrscheinlichkeit nach die viel grössere Konkurrenz dar als eine andere algorithmische Suchmaschine. Denn bezüglich algorithmischer Suche würde ich Google für mittelfristig unangreifbar halten: Google hat uns in Sachen Web Search alphabetisiert, und die an sich weit simpleren Trefferlisten etwa von Live Search kapiere ich längst nicht mehr auf Anhieb. Der Preis, mich an andere Darstellungsarten und Eigenheiten einer Suchmaschine zu gewöhnen, wäre mir persönlich zu hoch. Eine Suchmaschine, die ein bisschen besser wäre als Google, würde ich nicht verwenden. Sie müsste schon einen Quantensprung hinkriegen, und danach siehts derzeit nicht aus. Gut möglich, dass Google dank Erfahrung, User Base, Rechen- und Manpower die Grenzen des derzeit Machbaren in der algorithmischen (horizontalen) Suche bereits auslotet.</p>
<p>Ein Conversational Search hingegen stellt möglicherweise für viele Bereiche der Suche genau jenen Quantensprung dar. Und er ist algorithmisch nicht zu kontern.</p>
<p><strong>Twitter Search: Wie lange geht das gut?</strong></p>
<p>Dennoch wird Twitter früher oder später an seine Grenzen stossen, was den Search-Wert angeht: Freunde zu fragen &#8211; sowas skaliert problemlos; aber all die Tweets auch algorithmisch durchsuchbar zu halten, stellt ein ganz anderes Problem dar: jenes Problem nämlich, das Google seit langem so erfolgreich zu lösen versteht.</p>
<p>Die weiter oben verlinkte <a title="Twitter-Suche: itunes new computer" href="http://search.twitter.com/search?q=itunes+new+computer">Suche via Twitter Search</a> funktionierte unter anderem deshalb so reibungslos, weil die Datenmengen immer noch relativ überschaubar sind. Google jongliert mit einer ungleich höheren Menge von Daten, und das erst noch schneller: Twitter Search, den sich Twitter übrigens <a title="Twitter-Blog: Finding A Perfect Match" href="http://blog.twitter.com/2008/07/finding-perfect-match.html">hinzukaufen</a> musste, kann heute schon peinvoll langsam sein. Und ohne robuste Infrastruktur und Algorithmen hintendran könnte es bald einmal schwierig werden, im explodierenden Twitter-Fundus überhaupt noch etwas zu entdecken.</p>
<p>Google hingegen kann das leisten. Mit AdWords stünde zudem ein erprobtes Refinanzierungsmodell schon bereit. Umgekehrt aber fehlt Google bisher eine Plattform für Conversational Search: <a title="Orkut" href="http://www.orkut.com">Orkut</a> läuft eigentlich nur in Brasilien richtig gut, und <a title="Jaiku" href="http://www.jaiku.com/">Jaiku</a> hat man unlängst <a title="Google Code Blog: Changes for Jaiku and Farewell to Dodgeball and Mashup Editor" href="http://google-code-updates.blogspot.com/2009/01/changes-for-jaiku-and-farewell-to.html">abgeschossen</a>.</p>
<p>Google müsste also, kurzum, Twitter kaufen.</p>
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		<title>Ad of the Moment: «Beton»</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 08:51:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Stuber</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Andere Suchmaschinen]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei Ask.com &#8211; jener Suchmaschine, deren Neupositionierung weiter auf sich warten lässt &#8211; scheint die pure Verzweiflung zu herrschen. Anders lässt sich nicht erklären, wie man dort Arbitrage der allerbilligsten Sorte betreibt. So fördert beispielsweise die Google-Suche nach «Beton» folgendes AdWord zu Tage: Super. Infos über Beton Beton. Auch die Zielseite hats in sich: Man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Ask.com &#8211; jener Suchmaschine, deren <a title="Blog Post: Ask.com vor dem Aus?" href="http://www.yourposition.ch/askcom-vor-dem-aus">Neupositionierung</a> weiter auf sich warten lässt &#8211; scheint die pure Verzweiflung zu herrschen. Anders lässt sich nicht erklären, wie man dort Arbitrage der allerbilligsten Sorte betreibt. So fördert beispielsweise die Google-Suche nach «<a title="Google-Suche: beton" href="http://www.google.ch/search?q=beton">Beton</a>» folgendes AdWord zu Tage:</p>
<p><img src="http://www.yourposition.ch/wp-content/uploads/2009/02/ask-beton.jpg" alt="ask-beton" width="272" height="87" /></p>
<p>Super. Infos über Beton Beton. Auch die Zielseite hats in sich: Man landet auf der &#8211; genau &#8211; <a title="Ask-Suche: beton" href="http://de.ask.com/web?q=Beton">Ask-Resultateseite</a> für «Beton», die zugepflastert ist mit&#8230; Google Ads:</p>
<p><img src="http://www.yourposition.ch/wp-content/uploads/2009/02/ask-beton-serp.jpg" alt="ask-beton-serp" width="450" height="267" /></p>
<p>Die Nummer 4 unter den Suchmaschinen kauft sich also Traffic bei der Nummer 1 ein, den sie mit Ads ebenjener Nummer 1 zu refinanzieren hofft. Wie gesagt: verzweifelt&#8230;</p>
<p>Bestens ins Bild passt, dass der dritte organische Treffer mit Beton nicht das Geringste zu tun hat, sondern zu einer Wett-Page namens «BetOnSports» führt. Und da wundert man sich noch über Googles Marktanteile.</p>
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		<title>Obama erbt Bushs &#8220;miserable failure&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 11:27:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Stuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andere Suchmaschinen]]></category>

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		<description><![CDATA[Oh weh &#8211; dabei hatte Danny Sullivan noch verzweifelt versucht, die Obama-Administration zu warnen: Hier die Suche. Mal schauen, wie lange sich das hält. Obamas Team ist ja in Sachen Suchmaschinen nicht ganz doof &#8211; die werden das schon hinkriegen. [via search engine land]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oh weh &#8211; dabei hatte <a title="search engine land: Yahoo - Obama Is A Miserable Failure" href="http://searchengineland.com/yahoo-obama-is-a-miserable-failure-16286">Danny Sullivan</a> noch verzweifelt versucht, die Obama-Administration zu warnen:</p>
<p><img src="http://www.yourposition.ch/wp-content/uploads/2009/01/yahoo-bomb-bush-obama.jpg" alt="yahoo-bomb-bush-obama" width="450" height="179" /></p>
<p><a title="Yahoo: miserable failure" href="http://search.yahoo.com/search?p=miserable+failure">Hier die Suche</a>. Mal schauen, wie lange sich das hält. Obamas Team ist ja in Sachen Suchmaschinen <a title="ClickZ: Google Grabbed Most of Obama's $16 Million in 2008" href="http://www.clickz.com/3632263">nicht ganz doof</a> &#8211; die werden das schon hinkriegen.</p>
<p>[<a title="search engine land: Yahoo - Obama is a miserable failure" href="http://searchengineland.com/yahoo-obama-is-a-miserable-failure-16286">via search engine land</a>]</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Auf Bluewin und search.ch bringen AdWords weniger</title>
		<link>http://www.yourposition.ch/google-adwords/auf-bluewin-und-search-bringen-adwords-weniger/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 08:25:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Stuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andere Suchmaschinen]]></category>
		<category><![CDATA[Google AdWords]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.yourposition.ch/google-adwords/verbesserte-adwords-statistik-suchpartner</guid>
		<description><![CDATA[Google AdWords werden bekanntlich per Default nicht nur bei Google selber sowie im Content-Netzwerk, sondern auch bei Suchpartnern wie Bluewin oder [search.ch] eingeblendet. In welchem Ausmass, war bisher nicht bekannt. Seit gestern aber legt Google diese Zahlen offen &#8211; nicht auf einzelne Suchpartner heruntergebrochen zwar, aber immerhin aggregiert. Was die Schweiz betrifft, sind Bluewin und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Google AdWords werden bekanntlich per Default nicht nur bei Google selber sowie im Content-Netzwerk, sondern auch bei Suchpartnern wie Bluewin oder [search.ch] eingeblendet. In welchem Ausmass, war bisher nicht bekannt.</strong></p>
<p>Seit <a title="Inside AdWords: Separate metrics for Google and search partners are now available" href="http://adwords.blogspot.com/2008/10/separate-metrics-for-google-and-search.html">gestern</a> aber legt Google diese Zahlen offen &#8211; nicht auf einzelne Suchpartner heruntergebrochen zwar, aber immerhin aggregiert. Was die Schweiz betrifft, sind Bluewin und [search.ch] sicherlich die weitaus grössten Suchpartner.</p>
<p>Wir haben mal die Eckwerte von 4 Online Shops für den Monat September untersucht und geprüft, wie sich die Werte von Google selber zu jenen von [search.ch], Bluewin und weiteren Suchplattformen verhalten, auf denen AdWords eingeblendet werden. Fazit: AdWords erzielen auf den Partner-Suchmaschinen durchwegs schlechtere Werte.</p>
<p><img src="http://www.yourposition.ch/wp-content/uploads/2008/10/google-vs-suchpartner.jpg" alt="google-vs-suchpartner" width="450" height="282" /></p>
<p>Zwar vermögen die Partnersuchmaschinen die Reichweite offensichtlich signifikant zu steigern, aber bezüglich Klick- und Konversionsraten sind die Werte, die man auf Google selber erzielt, ganz eindeutig besser (der CPC ist fallweise sehr verschieden, aber insgesamt praktisch gleich).</p>
<p>Was mag der Grund für diese schlechtere Performance sein? Mit der Ad-Darstellung wirds kaum zusammenhängen:</p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="2">
<tbody>
<tr width="250">
<td><img src="http://www.yourposition.ch/wp-content/uploads/2008/10/adwords-at-google.jpg" alt="AdWords-at-Google" width="173" height="210" /></td>
<td><img src="http://www.yourposition.ch/wp-content/uploads/2008/10/adwords-at-search.jpg" alt="AdWords-at-search" width="173" height="210" /></td>
<td><img src="http://www.yourposition.ch/wp-content/uploads/2008/10/adwords-at-bluewin.jpg" alt="AdWords-at-Bluewin" width="144" height="210" /></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="font-size: x-small;"><em>Google</em></span></td>
<td><span style="font-size: x-small;"><em>[search.ch]</em></span></td>
<td><span style="font-size: x-small;"><em>Bluewin</em></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br />
Google liefert die Ads im bekannten Winkeleisen, [search.ch] blendet weitere Ads am Seitenende ein (was Google bald ebenfalls einführen wird), und Bluewin blendet gleich 5 Stück ein, bevor es dort mit den organischen Treffern losgeht, und legt am Seitenende nochmals nach.</p>
<p>An der Darstellungsprominenz kanns also nicht liegen, dass AdWords bei Partner-Suchmaschinen schlechter performen. Eher schon an der unterschiedlichen User-Struktur: Könnte sein, dass vor allem generische Keywords bei den Partnersuchmaschinen überproportionale Einblendzahlen generieren. Nachweisen lässt sich das nicht, da Google die Werte nur bis auf Anzeigengruppenebene, nicht aber für einzelne Keywords ausweist.</p>
<p>Leider lassen sich diese Erkenntnisse noch nicht wirklich nutzen: Zwar kann man die Einblendung bei den Suchpartnern unterbinden, aber das ist vorerst die einzige Möglichkeit der Einflussnahme. Separate Kampagnen mit Budgets und Klickgeboten, die sich an diesen stark abweichenden Metrics orientieren könnten (so wie das fürs Content-Netzwerk seit langem möglich ist), sind derzeit schlicht nicht vorgesehen.</p>
<p>Wäre aber keine schlechte Idee.</p>
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		<title>SearchPerks: Microsoft Live kämpft um Marktanteile</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Oct 2008 08:43:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Stuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andere Suchmaschinen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Marktanteil der Microsoft-Suchmaschine namens Live (oder Live Search, oder vielleicht auch Microsoft Live, so genau weiss das niemand) ist bekanntlich nicht besonders hoch. In den USA liegt er bei 6.6%, hierzulande zwischen 1% und 2%. Dabei wäre Live (wie hier auch schon mal erwähnt) tatsächlich eine ziemlich gute Suchmaschine. Verständlich, dass Microsoft etwelche Anstrengungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Marktanteil der Microsoft-Suchmaschine namens <a title="Live Search" href="http://www.live.com/">Live</a> (oder Live Search, oder vielleicht auch Microsoft Live, so genau weiss das niemand) ist bekanntlich nicht besonders hoch. In den USA liegt er bei 6.6%, hierzulande zwischen 1% und 2%. Dabei wäre Live (wie <a title="Blog Post: Microsoft Live Search neu - seit Oktober..." href="http://www.yourposition.ch/microsoft-live-search-neu-seit-oktober">hier</a> auch schon mal erwähnt) tatsächlich eine ziemlich gute Suchmaschine.</p>
<p>Verständlich, dass Microsoft etwelche Anstrengungen unternimmt, den Marktanteil zu steigern. Beispielsweise mit bezahlter Suche: <a title="Live Search cashback" href="http://search.live.com/cashback/howToUse">Live Search Cashback</a> bezahlt jedem User, der als Folge einer Live-Suche einkauft, einen Rabatt zurück. Das führte zu leicht höheren Marktanteilen im Juli, dann war aber schon wieder Ende Feuer.</p>
<p>Jetzt aber kommt <a title="Microsoft SearchPerks: Search a lot, earn a lot" href="http://www.getsearchperks.com">SearchPerks</a> (sorry, nur mit IE zugänglich&#8230;). Der Claim bringt die Idee ganz gut auf den Punkt: «Search a lot, earn a lot». Und das geht so:</p>
<p>Wer Live Search verwendet, kriegt «Tickets» gutgeschrieben, pro Suche 1 Ticket (glaube ich, genau geprüft hab ichs nicht), maximal 25 Tickets pro Tag. Und wer genügend Tickets gesammelt hat, darf sich was Hübsches aussuchen:</p>
<p> <img height="362" alt="SearchPerks: Search a lot, earn a lot" src="http://www.yourposition.ch/wp-content/uploads/2008/10/searchperks.jpg" width="450" /></p>
<p>Toll &#8211; so ein bisschen wie Cumulus. Am <a title="SearchPerks: Preise" href="http://www.getsearchperks.com/Prizes.aspx?campaignid=perks">billigsten</a> ist übrigens 1 Klingelton &#8211; der kostet bloss 105 Tickets oder 5 Tage Suche. Aber Achtung: SearchPerks läuft nur mit IE, Windows Live ID und dem zu installierenden «Perk Counter».</p>
<p>Keine Frage: Googles Tage sind gezählt&#8230;</p>
<p>[via <a title="Seacrh Engine Land: SearchPerks - Microsoft’s New Prizes For Searches Program" href="http://searchengineland.com/searchperks-microsoft-new-prizes-for-searches-program-14876.php">Search Engine Land</a>]</p>
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