Als in Google Analytics kürzlich das Data Sharing Feature lanciert wurde, gabs Diskussionen, auch hierzulande, und die Art und Weise, wie Google dabei den Opt-In-Prozess gestaltet, wurde schon mehrfach mit spitzer Feder aufgespiesst.
Dass Google zum Thema Opt-In ein unverkrampftes Verhältnis hat, ist bekannt: Wer etwa eine AdWords-Kampagne bucht, wird kommentarlos via AdSense ins Content-Netzwerk geschoben. Beim Buchungsprozess selber wird das weder zur Wahl gestellt noch erwähnt, korrigieren kann mans erst hinterher: AdSense funktioniert nämlich nach dem Opt-Out-, nicht nach dem Opt-In-Prinzip.
Allerdings sollte man Google darob nicht böse sein: Das Deaktivieren des Content-Werbenetzwerks hat immerhin Unterhaltungswert. Die entsprechende Checkbox (zu finden in den Kampagneneinstellungen) sieht noch ziemlich harmlos aus, nämlich so, wie Checkboxes halt aussehen:

Klickt man aber drauf, wird – hoppla! – Grosswarnung ausgelöst:

Flächenverhältnis zur Checkbox: 940 zu 1.


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