Google Shopping wird kostenpflichtig

Montag, 25. Februar 2013 | Von: | Kategorie: E-Commerce, Google AdWords, Google Shopping | 1 Kommentar

In den USA wurde die kommerzielle Umstellung von Google Shopping letzten Herbst bereits umgesetzt. Wie im November 2012 angekündigt, wird dieses Modell global ausgerollt und bis zum Ende des zweiten Quartals 2013 abgeschlossen sein.

Google Shopping bisher

Google Shopping ist eines der grössten Shopping Vergleichsportale, in dem Online-Retailer ihre Produkte auf Google promoten können. User können hier nach Produkten suchen, Preise vergleichen und schliesslich kaufen.

Bis Anfang Februar 2013 konnten Händler über einen Merchant Center Account ihre Produkte gratis in den organischen Suchergebnissen präsentieren. Zudem konnten die Produkte über eine Verknüpfung zum AdWords-Konto mithilfe von Product Listing Ads (PLA) auf Cost-per-Click-Basis beworben werden.

Google Shopping neu

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AdWords: Noch mehr Transparenz und Optimierungsmöglichkeiten durch Suchtrichter-Spalten auf allen Berichtsebenen

Donnerstag, 14. Februar 2013 | Von: | Kategorie: Google AdWords, Online Marketing | 0 Kommentare

War es bisher äusserst mühsam, über den letzten Klick hinaus Kampagnen auf Konversionen zu optimieren, so rollt Google in den nächsten Tagen endlich die “Search Funnels” Informationen auf Keyword-, Text-, Anzeigengruppen- und Kampagnenebene aus.

Nachdem Google vor einigen Tagen die – aus unserer Sicht konzeptionell durchaus lobenswerte, konsequente und flexible, jedoch im Detail noch verbesserungsbedürftige – sukzessive Umstellung auf “Erweiterte Kampagnen” angekündigt hat, erfolgt nun ein weiterer Schritt hin zu mehr Transparenz und Vereinfachung bei der Optimierung. weiterlesen

Study Trip: Impressionen aus dem Silicon Valley

Montag, 11. Februar 2013 | Von: | Kategorie: Google allgemein, Off Topic, Online Marketing | 0 Kommentare

Die Universität St. Gallen, die Schweizerische Gesellschaft für Marketing und Google Schweiz luden zum Study Trip: Fünf Tage lang bereiste eine zwei Dutzend Personen starke Truppe von Werbe-, Marketing- und Media-Fachleuten das Silicon Valley. Mit dabei: Die Geschäftsleitung von Yourposition.

Wer sich für High Tech, Internet und Innovation ganz allgemein interessiert, dem muss das Silicon Valley in Kalifornien wie das gelobte Land vorkommen: Hier wurde 1939 eine Firma namens Hewlett-Packard gegründet; hier konstruierte die Firma Fairchild 1960 die ersten integrierten Schaltkreise auf Silizium-Basis; von hier aus haben Fortune 500 Companies wie Apple, Google, Cisco und Oracle die Welt erobert, und auch Facebook, Twitter, eBay und Intel sind im Valley daheim. Ein Drittel des gesamten US-Risikokapitals wird hier investiert, angeblich 15% aller US-Millionäre leben hier, und was Startups angeht, führt das Silicon Valley jede erdenkliche Rangliste an.

Nicht, dass sich einem all die Erfolgsgründe und die ganze Atmosphäre in fünf Tagen erschlössen. Aber spannende Insights gabs in grosser Zahl zu gewinnen, selbst in dieser kurzen Zeit.

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«Enhanced Campaigns»: Google pusht mobile AdWords

Freitag, 8. Februar 2013 | Von: | Kategorie: Google AdWords | 0 Kommentare

Am 6. Februar 2013 gab Google bekannt, dass sein AdWords-Programm in diesem Jahr den grössten Relaunch aller Zeiten erfahren wird: «Enhanced Campaigns» sollen dafür sorgen, dass AdWords-Kampagner nahtloser als bisher über verschiedene Typen von Endgeräten hinweg geführt werden können. Der Ansatz ist bestimmt richtig. Zugleich aber wird Kritik laut: Googles Werbekunden verlieren wichtige Flexibilität.

Es dürfte sich um Googles «Best Kept Secret» der jüngeren Zeit gehandelt haben: Von Tools für eine einfachere Handhabung war zwar seit längerem gemunkelt worden, dass aber gleich eine AdWords-Generalüberholung bevorstand, war kaum jemandem ausserhalb Googles bekannt. Kein Wunder, sorgte der offizielle Blog Post für Aufsehen: weiterlesen

Yourposition: Expansion in neuen Büros

Montag, 4. Februar 2013 | Von: | Kategorie: In eigener Sache, Medienmitteilungen | 0 Kommentare

Yourposition, die Zürcher Spezialagentur für Google AdWords, Suchmaschinenoptimierung und Web Analytics, wächst weiter: Zahlreiche Neukundengewinne führten 2012 zu einer Verdoppelung des Teams auf 20 Mitarbeitende. Jüngster Neuzugang ist der Informations-, Medien- und Technologiemanager Pascal Albrecht, der das Analytics-Team der Zürcher Agentur verstärkt.

Als Folge des starken Wachstums ist Yourposition jetzt auch umgezogen: Das zehnte Jahr ihres Bestehens nimmt die Agentur auf 400 Quadratmetern im NOERD in Angriff, dem «Gewerbehaus der Kreativen», das die Gebrüder Freitag 2011 in Zürich Oerlikon eröffnet haben.

Gleich zum Jahresbeginn gewann Yourposition zudem eine ganze Reihe namhafter Neukunden: So übertrug etwa der grösste Schweizer Anbieter von Bürobedarf, Office World, sein Suchmaschinenmarketing-Mandat den Zürcher Spezialisten. Auch die Klubschule Migros, die grösste Weiterbildungsinstitution des Landes, wird neu von Yourposition betreut, ebenso der Velozubehörhändler Veloplus und die Hochschule Luzern.

Pressemitteilung vom 4. Februar 2013

 

Leistungsschutzrecht: Kommt eine «Lex Google»?

Dienstag, 29. Januar 2013 | Von: | Kategorie: Google allgemein, Online Marketing | 0 Kommentare

In verschiedenen Ländern Europas – auch in der Schweiz – wird derzeit über die Einführung eines Leistungsschutzrechts diskutiert. Damit sollen Aggregatoren dazu verpflichtet werden, für ihre Nutzung von Verlagsinhalten zu bezahlen. Im Fokus steht dabei insbesondere Google, das immer mehr Werbebudgets gewinnt, während die Erträge der Verlage sinken.

Die Befürworter eines solchen Leistungsschutzrechts verwenden dabei harte Worte: Google gilt ihnen als DiebHehlerbandeParasit und als Gefahr für die Demokratie, und selbst Taliban-Vergleiche werden angestellt.

Bisweilen fällt es schwer, den Argumenten der Verleger zu folgen. Denn:

  • Google liefert den Websites der Verlage einen Grossteil des Traffics. Und zwar gratis.
  • Dass dieser Traffic ungenügend monetarisiert wird, liegt nicht an Google. Sondern an den Geschäfts- und Werbemodellen der Verlage.
  • Die Indexierung durch Google lässt sich ohne Weiteres verhindern.

Zweifellos richtig ist aber, dass die Verlage angesichts des Medienwandels die Frage beantworten müssen, wie qualitativ hochstehender Journalismus künftig finanzierbar bleiben soll. Und an dieser Diskussion hat sich Google zu beteiligen.

Bei netzwertig.com, dem Blog über die Internet-Ökonomie, haben wir einen Gastbeitrag publiziert, der einige Argumente pro und contra Leistungsschutzrecht näher betrachtet:

Leistungsschutzrecht: Ein Kampf ohne Gegner

Yourposition: Neu im NŒRD daheim

Montag, 21. Januar 2013 | Von: | Kategorie: In eigener Sache | 0 Kommentare

2008 zog ein achtköpfiges Yourposition-Team an der Tramstrasse in Zürich Oerlikon ein. 2012 schoben sich 20 Mitarbeitende bloss noch mit Müh und Not aneinander vorbei.

Höchste Zeit fürs Umziehen also: Seit dem 21. Januar sind wir im Nœrd daheim, dem «Gewerbehaus der Kreativen», das die Gebrüder Freitag 2011 in Neu-Oerlikon eröffnet haben. Unsere neue Adresse:

Yourposition GmbH
seo, adwords, analytics
Binzmühlestrasse 170c
8050 Zürich

Umgeben von Werbe-, Event- und Webagenturen (sowie der Freitag-Produktion selber) belegen wir nun 400 Quadratmeter im dritten Stock, mit freier Sicht auf Neu-Oerlikon und auf den Dachgarten des Nœrd mitsamt seiner preisgekrönten Kantine.

Noch sind nicht restlos alle Lampen und Stühle geliefert worden, die eine oder andere Tür braucht noch etwas Arbeit, und der Beamer gehört auch noch an die Decke.

Doch das sind Kleinigkeiten, zumal der Innenausbau erst Mitte November begann. Und dieser Innenausbau kann sich jetzt schon sehen lassen, wie wir finden:

Neue Büroräumlichkeiten - Rohbau

Von Rohbau…

Neue Büroräumlichkeiten - Ausbau

…bis Ausbau.

Mehr zu sehen gibts bei Facebook drüben, und wer unsere neuen Büros gerne besichtigen möchte: Herzlich willkommen!

Yourposition: Neue Mandate und Ex-Googler gewonnen

Mittwoch, 12. Dezember 2012 | Von: | Kategorie: In eigener Sache, Medienmitteilungen | 0 Kommentare

Yourposition, die Zürcher Spezialagentur für Suchmaschinenmarketing und Web Analytics, hat in den letzten Wochen zahlreiche neue Mandate gewinnen können. So hat etwa die Dipl. Ing. Fust AG ihren AdWords-Etat Yourposition übertragen, und in den Bereichen Suchmaschinenoptimierung und Web Analytics starten die Zürcher Projekte unter anderem für die Schweizer Milchproduzenten SMP und Wallis Tourismus.

«Schon das ganze Jahr 2012 war von einem noch einmal viel stärkeren Aufwärtstrend in Sachen Suchmaschinenmarketing und Web Analytics geprägt als die Vorjahre», kommentiert Lukas Stuber, Geschäftsführer von Yourposition, das Auftragswachstum. «Dank unserer seit fast einem Jahrzehnt aufgebauten Expertise als Spezialdienstleister sind wir erfreulicherweise in der Lage, die stark steigende Nachfrage auch zu befriedigen.»
In diesem Zusammenhang hat Yourposition erneut das Team aufgestockt und beschäftigt inzwischen rund 20 Leute. Neu zu den Zürchern gestossen sind als Projektleiterin die Betriebswirtin Jennifer Loaiza, vormals im Travel-Bereich als Online Marketerin aktiv, sowie als Strategic Consultant Tobias Scholz, zuvor über fünf Jahre bei Google Schweiz tätig, zuletzt als Senior Industry Manager.

Pressemitteilung vom 12. Dezember 2012

Snippet Optimierung für Online-Shops

Donnerstag, 29. November 2012 | Von: | Kategorie: E-Commerce, Suchmaschinenoptimierung | 2 Kommentare

Zahlreiche Online-Shops betreiben grossen Aufwand, um auf vordere Positionen in organischen Suchresultaten zu gelangen – gleichzeitig verschenken sie aber viel Potential, da ihre Suchergebnisse nicht optimiert sind. Dabei kann die Optimierung der Suchergebnisse (Snippets) mit relativ wenig Aufwand zu höheren Klickraten und somit mehr Umsatz führen.

Suchergebnisse werden in kürzester Zeit überflogen. Oft entscheiden Sekundenbruchteile, ob das Snippet des eigenen Shops oder das der Konkurrenz angeklickt wird. Inwiefern kann dieses Klickverhalten beeinflusst werden?

Faktoren

Der wichtigste Faktor für die Klickrate ist – wenig überraschend – die Position des Suchergebnisses: Je besser positioniert, desto höher ist grundsätzlich die Klickrate. Dies ist durch Studien belegt.

Nebst der Position beeinflussen folgende Faktoren die Klickrate von Snippets:

1. Auffälligkeit:
Was auffällt, wird gesehen. Dies gilt auch für rasch überflogene Snippets.
2. Thematische Relevanz:
Das Snippet wird vom User als relevant für seine Suchanfrage wahrgenommen.
3. Überzeugungskraft:
Das Snippet überzeugt mit Argumenten und schafft einen Kaufimpuls oder den Anreiz nach mehr Informationen.

Aktuell stehen für Shops folgende Möglichkeiten zur Verfügung, um an den drei genannten Faktoren in den Suchresultaten von Google zu schrauben:

Klassisches Snippet

Das klassische Snippet setzt sich aus Page Title, URL und Meta-Tag Description einer Webseite zusammen. Die Suche nach „schuhe kaufen“ bringt z.B. folgendes Suchergebnis hervor:

Klassisches Snippet in Google

Google hebt im Snippet Übereinstimmungen mit der Sucheingabe in Fettschrift hervor. Dadurch fällt das Snippet auf der Suchresultatseite mehr auf und die thematische Relevanz zur Sucheingabe wird verdeutlicht. Es ist daher nach wie vor von entscheidender Bedeutung, das wichtigste Keyword (resp. Keywords) der Seite in Page Title, sprechender URL und Meta-Tag Description zu verwenden.

Überzeugend wirkt das Snippet, wenn eine ansprechend formulierte Description schlüssige Argumente für das Produkt oder den Shop liefert und die Lust nach weiterführenden Informationen weckt.

Immer häufiger blendet Google im Snippet anstelle von Page Title und Meta Description für die Suchanfrage relevantere Textschnipsel von der Webseite ein. Ein Grund mehr, die Keywords auch in Überschriften und Fliesstext der Seite zu platzieren.

Nicht ausser Acht gelassen werden darf natürlich, dass der Page Title eines der wichtigsten Ranking-Kriterien ist.

Sonderzeichen

Sonderzeichen in der Meta-Tag Description können die Aufmerksamkeit des Suchenden erregen:

Sonderzeichen in Snippets

Sonderzeichen in Suchresultaten

Einige mit Unicode formatierte Sonderzeichen werden in den Snippets von Google ausgegeben. Dazu gehören unter anderen: Sterne, Pfeile, Häkchen, Telefon. Sie können etwa zum Untermalen von Fakten oder Markieren der Telefonnummer eingesetzt werden.

Es muss beachtet werden, dass die Sonderzeichen je nach Browser unterschiedlich dargestellt werden.

Ein bewusster und sorgsamer Umgang mit den Sonderzeichen ist zu empfehlen. Deren Verwendung wirkt sicher auffallend – aber auch immer überzeugend? Zudem könnte ein exzessiver Einsatz von Google als Spam interpretiert werden. Auch vorstellbar ist, dass die Ausgabe der Sonderzeichen dereinst deaktiviert wird.

Rich Snippets

Das Auszeichnen von Informationen auf der Website mit sog. Mikrodaten kann in den Suchergebnissen zu Rich Snippets, also erweiterten Suchergebnissen führen. Hier ein Beispiel, bei dem Erfahrungsberichte und Preis eines Produktes in einer zusätzlichen Zeile aufgeführt werden:

Rich Snippets - Erfahrungsberichte und Preis

Durch die zusätzliche Zeile nimmt das Snippet mehr Raum ein und die gelben Sterne wirken als Eyecatcher – das Snippet erzielt deutlich mehr Aufmerksamkeit. Genügend positive Bewertungen sowie ein attraktiver Preis sind zudem überzeugende Argumente für ein Produkt. Wer also einen Shop mit positiven Bewertungen und konkurrenzfähigem Preisniveau betreibt, sollte solche Informationen in Rich Snippets zugänglich machen.

Die Auszeichnung der betreffenden Informationen zu strukturierten Daten ist relativ einfach. Die führenden Suchmaschinen empfehlen dazu die Verwendung der Mikrodaten von schema.org. Zur Auszeichnung wird der bestehende HTML-Code mit entsprechenden Tags erweitert.

Hier als Beispiel die Auszeichnung des Preises. Ein bestehender HTML-Code sieht z.B. so aus:

<div>
<span>CHF</span>
<span>150.00</span>
</div>

Der mit Mikrodaten ergänzte HTML-Code:

<div itemprop=”offers” itemscope itemtype=”http://schema.org/Offer”>
<span itemprop=”priceCurrency”>CHF</span>
<span itemprop=”price”>150.00</span>
</div>

Google Stellt zur Kontrolle des mit Mikrodaten ausgezeichneten Codes ein Test-Tool zur Verfügung.

In den Google Webmaster-Tools werden die auf der Website verwendeten strukturierten Datentypen sowie alle URLs, in denen strukturierte Daten zum Einsatz kommen, aufgeführt. Dies stellt eine weitere Möglichkeit dar, die korrekte Einbindung der Mikrodaten und die Indexierung durch Google zu überwachen.

Längst nicht alle Daten, die auf Webseiten mit Mikroformaten ausgezeichnet werden können, finden ihre Ausgabe in Rich Snippets. Im Zuge der Bemühungen von Suchmaschinen, die semantische Suche zu verbessern, dürfte sich aber ein grosszügiger Einsatz von Mikrodaten als Investition in die Zukunft lohnen. Vor kurzem wurden zudem die Möglichkeiten ausgebaut Produkte mit Attributen von schema.org auszuzeichnen.

Google+

Usern, welche bei Google eingeloggt sind, wird eine zusätzliche Zeile in den Snippets eingeblendet, falls Personen aus ihren Google+-Kreisen einer Seite +1 gegeben haben:

Einblendung Google+ in Snippets

Auch wenn Google+ im deutschsprachigen Raum noch nicht wirklich zum Fliegen gekommen ist: Diese Zusatzzeile verschafft – einmal eingeblendet – ein wenig Aufmerksamkeit und vor allem Überzeugung durch Vertrauen in eine bekannte Person.

Da Klicks auf den +1-Button zusätzlich auch für das Ranking relevant sind, empfiehlt sich die konsequente Einblendung des Buttons auf allen Produktseiten.

Anzahl der Artikel

Seit kurzem gibt Google bei gewissen Suchresultaten die Anzahl gefundener Artikel mit aus:

Einblendung Anzahl der Artikel im Snippet

Diese Zusatzangabe kann je nach Suchinteresse und Anzahl der Artikel ebenfalls ein überzeugendes Argument für den User sein, das Snippet anzuklicken.

Die Anzahl der Artikel muss im HTML-Code nicht mit Mikrodaten ausgezeichnet werden, sondern wird von Google automatisiert von der Website ausgelesen:

Website Ochsner Sport

Entsprechend dem Wording, welches auf der Website verwendet wird, sieht die Ausgabe im Snippet aus. Nebst dem Wort „Artikel“ funktionieren z.B. „Produkte“ oder „Ergebnisse“:

Einblendung Anzahl Produkte im Snippet

Einblendung Anzahl Ergebnisse im Snippet

Keine Erweiterung des Snippets nimmt Google jedoch vor, wenn auf der Website nicht genau das Pattern „[Anzahl] [Produkte|Artikel|Ergebnisse] gefunden“, sondern z.B. nur die Anzahl oder „14 Produkte“ aufgeführt wird:

Keine Einblendung Anzahl Produkte im Snippet

Website Adidas

Fazit

Es gibt also durchaus Möglichkeiten, Snippets durch Auffälligkeit, thematische Relevanz und Überzeugungskraft von der Konkurrenz abzuheben. Insbesondere Rich Snippets sind eine effiziente Erweiterung. Deren Nutzen dürfte solange gross sein, wie sie die breite Masse noch nicht einsetzt. Am besten also gleich jetzt loslegen und die Erweiterungen der Snippets in den Massnahmenkatalog der Suchmaschinenoptimierung integrieren.

«Bing It On»: Microsofts Pepsi-Test

Freitag, 7. September 2012 | Von: | Kategorie: Andere Suchmaschinen, Google allgemein | 0 Kommentare

Microsoft stellt sich dem Pepsi-Test: Wer auf der Plattform Bing It On sucht, kriegt die Trefferlisten von Google und Bing in neutralem Design nebeneinander dargestellt und kann per Klick kundtun, welche Treffer besser sind:

Bing It On: Bruce Springsteen

Nach fünf Suchabfragen kriegt man die Auflösung.

Selbstverständlich hat sich Microsoft vorher abgesichert und in vorgängigen Tests herausgefunden, dass Bing-Resultate im Verhältnis 2:1 gegen Google-Treffer gewinnen. Also wagt man jetzt den offenen Schlagabtausch und bewirbt die Aktion zudem kräftig, inklusive TV Spots. Um die Trefferlisten vergleichbar werden zu lassen, reduziert sie «Bing It On» allerdings stark: Textanzeigen, Personalisierungen, Googles «Knowledge Graph» oder Bings «Social Sidebar» werden weggelassen.

Genau das ist aber die Crux: Die Trefferqualität ist ja nicht das Problem, sondern das User Interface. Denn dass Bing eine tolle Suchmaschine ist – daran zweifelt eigentlich niemand. Doch seit Jahren ans Lesen Google’scher Trefferlisten gewöhnt, überfällt mich bei einem der raren Bing-Besuche stets eine kurze, aber kräftige Desorientierung – und schon bin ich wieder weg. Gewiss, manche Trefferlisten mögen besser sein, vielleicht sogar, wer weiss, im Verhältnis 2:1. Zu einem Wechsel bewegt mich das nicht – dazu bin ich einfach zu faul, und mit Googles Qualität kann ich gut leben. So gesehen ist der Test zwar zweifellos amüsant und durchaus auch mutig. Aber womöglich illustriert er eher Microsofts Problem, als dass er zu dessen Lösung beitrüge.

P.S.: Ergebnis unseres kleinen, internen Ad-hoc-Tests von «Bing It On»: Bei 6 von 7 Leuten lag Google vorn, meistens aber nur knapp. Insgesamt wurden hier 19 Mal Google-Treffer, 14 Mal Bing-Treffer besser bewertet, 2 Mal gabs ein Unentschieden. Allerdings waren wir manchmal ein bisschen unfair und verwendeten deutsche Keywords…