Update: … und jetzt reden auch AOL und Yahoo! wieder miteinenander.
Die Brieffreundschaft zwischen Microsoft und Yahoo! geht weiter, allerdings hat man diesmal indirekt kommuniziert – kein «Dear Members of the Board», kein «Dear Steve» diesmal.
Und zwar kündigte Yahoo! gestern, 9. April, den testweisen Einsatz von Google Ads an: Neben den Suchresultaten von Yahoo.com sollen in den USA während 14 Tagen bei 3% der Abfragen Google Ads eingeblendet werden.
Microsoft wetterte noch gleichentags in einem knappen, aber offiziellen Vierzeiler:
Any definitive agreement between Yahoo! and Google would consolidate over 90% of the search advertising market in Google’s hands.
Das würde es in der Tat. Und Yahoos Ankündigung kommt einer (wenn auch bloss 14-tägigen und 3-prozentigen) Bankrotterklärung des eigenen Werbeprogramms gleich – und das nur gerade 2 Tage nach der Ankündigung von AMP!, einer in der Tat mächtigen Plattform, mit der Online-Werbung im Yahoo!-Netzwerk platziert und ausgewertet werden kann (AMP!-Promo-Movie) sowie dem gleichtags erfolgten Kauf von IndexTools.
Als würde man in nackter Angst alles Mögliche noch rasch versuchen.

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